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Beginn des Inhaltes

Nominiert für den ARD Online Award

Tötet den Schiedsrichter

Beim Endspiel der Fußball-EM sitzen vier schräge Typen in einem sibirischen Städtchen vor dem Fernseher. Doch Russlands Sieg wird durch einen Fehlpfiff des Schiedsrichters verhindert. Zutiefst gekränkt und wild entschlossen beschließen sie, ihn zu töten.

Sie leben in einem öden sibirischen Städtchen, vier schräge Typen: Petja hat einen unsinnigen Job als Scharfschütze beim Atomkraftwerk, das den ganzen Ort verstrahlt. Wegen ihrer Drogensucht haben Hot Dog und Pepsi nicht mal dort einen Job bekommen. Ihre geschäftstüchtige Freundin Natascha vermittelt russische Bräute ins Ausland.

Schiedsrichter Foto: colourbox.com

"Wir leben in einer Comic-Welt, und nur ein Mutant kann uns retten – vor allem unsere Fußballer" philosophiert Petja beim Endspiel der Fußball-EM vorm Fernseher.

Doch Russlands Sieg wird durch einen Fehlpfiff des Schiedsrichters verhindert. Zutiefst gekränkt und wild entschlossen beschließen die vier, ihn zu töten. Sie entwickeln einen aberwitzigen Plan, der sie in ein All-Inclusive-Hotel an der türkischen Mittelmeerküste führt und in die absurdesten Abenteuer stürzt.

Das Stück wurde zum Hörspiel des Monats Januar 2009 gekürt.



HÖRBAR: "Tötet den Schiedsrichter"

Hörprobe

Das EM-Finale, Russland könnte gewinnen. Dann gibt der Schiedsrichter eine Ecke. Russland verliert. Sie beschließen: Der Schiedsrichter muss sterben!

Im Hotel-Speisesaal, auf der Jagd nach dem Schiedsrichter. Natascha ist sauer, ihre Freunde scheitern am feinen Essen und daran, nicht aufzufallen.

Strippen soll erstens Geld und zweitens ein Alibi für den Mord an dem Schiedsrichter bringen. Nur das mit dem Solo-Tanz macht dann doch Sorgen.


Mitwirkende

Pjotr: Christian Ehrich
Pepsi: Lars Rudolph
Hot Dog: Ronald Kukulies
Natascha: Winnie Böwe
Ilse: Mira Partecke
Retik: Ingo Hülsmann
Murjed: Oktay Özdemir
sowie Alexander Sorkin und Ufuk Danisman

Ton: Peter Avar
Bearbeitung: Andrea Czesienski, Gabriele Bigott
Regie: Gabriele Bigott
Komposition: Lutz Glandien
Schnitt: Venke Decker
Assistenz: Roman Neumann

Eine Produktion des Rundfunks Berlin-Brandenburg

Dauer: 54'36''



Hinweis: Dieses Hörspiel war zum Nachhören und Herunterladen freigegeben - aus rechtlichen Gründen befristet bis zum 9. November.

 

Vielen Dank für Ihre Kommentare!

Viele Internet-Nutzer haben uns ihre Meinung zu: "Tötet den Schiedsrichter" geschrieben. Die Kommentar-Möglichkeit ist inzwischen beendet.

Andreas | 09.11.2009 | 15.11 Uhr
Könnte es sein, daß dieses Hörspiel auch noch einen Übersetzer hat? Scheint für die Qualität des Produkts wiedermal deutlich unwichtiger gewesen zu sein als der Regieassistent.
Markus Eins | 08.11.2009 | 18.50 Uhr
Von Beginn an sehr unterhaltsam, nur die akzentfreien Sprecher fand ich fehlbesetzt. Fieser schwarzer Humor, aber trotz der linearen Erzählweise nie langweilig. 6 von 10 Punkten.
Druschba | 07.11.2009 | 15.29 Uhr
Zweitverwertung eines Romans. Kein Original-Hörspiel! Hörspieltage sollten das Autoren-Hörspiel fördern.

Stand: 21.10.2009

Oleg und Wladimir Presnjakow


Oleg und Wladimir Presnjakow, 1969 und 1974 in Jekatarienburg geboren, sind beide promovierte Philologen. Seit ein paar Jahren schreiben sie zusammen Theaterstücke, Filme und den Roman "Tötet den Schiedsrichter". Ihren großen Durchbruch erreichten sie mit dem Stück "Terrorismus" , ausgezeichnet 2001 als bestes Stück beim Moskauer Festival für junge Dramatik, Europäischer Autorenpreis 2003 beim Heidelberger Stückemarkt. Beide inszenierten Theaterstücke im In-und Ausland. Ihre Stücke sind sowohl Produkt der Popkultur als auch subtile Gesellschaftskritik.