Tipps von ARD.de-Twitter-Profis! - So geht Twitter!

Eine Hand zeichnet einen Twitter-Vogel samt Hash-Zeichen mit Kreide auf eine Tafel. | Bildquelle: colourbox.de

Bildquelle: colourbox.de

So geht Twitter!

Stefan Frerichs

Twitter irritiert! Mit Begriffen wie Followern, Likes und Retweets oder Replys, Mentions und Direct Messages kommt man leicht durcheinander. Wie funktioniert Twitter überhaupt?

Neben "Tweet" für Kurznachricht ist der Begriff "Hashtag" wohl der bekannteste aus der Twitterwelt. Das Wort setzt sich aus den englischen Begriffen “hash” für “Doppelkreuz” und “tag” für “Markierung” zusammen. Ein Hashtag ist also ein Stichwort, das vorn mit einem Doppelkreuz (#) markiert wird (zum Beispiel #ARD) und das die Themensuche bei Twitter erleichtern soll.

Follower, Likes und Retweets

Hashtags in den Tweets erhöhen laut mehreren Studien die Chance, dass sie favorisiert und retweetet werden und dass man mehr Follower bekommt. Nutzer können anderen Nutzern bei Twitter "folgen" und bekommen dann deren Tweets in der Timeline angezeigt. Die Zahl der Follower bei Twitter hat eine ähnliche Bedeutung wie die der "Gefällt mir"-Angaben für eine Seite bei Facebook - je mehr umso besser.

Ein weiteres Merkmal zur Beurteilung eines Twitterkanals ist, wie häufig dessen Tweets von anderen Nutzern geliked oder retweetet werden. Mit einem Like markierte Tweets werden mit einem Herzsymbol gekennzeichnet und sind dann über eine besondere "Gefällt-mir"-Liste leichter wiederzufinden. Mit einem Retweet kann man dagegen die Tweets anderer Nutzer im eigenen Twitterkanal wiederholen und (wenn gewünscht) auch mit einem eigenen Kommentar ergänzen. Die Reichweite eines Tweets kann sich mit Retweets durch den Schneeballeffekt deutlich erhöhen.

Replys, Mentions und Direct Messages

Man kann die Tweets anderer Nutzer auch in eigenen Tweets beantworten oder erwähnen. Bei Replys oder Antworten steht der Nutzername des Empfängers (wie @ARDde) unmittelbar am Anfang der Tweets. Replys bzw. Antworten werden nur dem Angesprochenen angezeigt, nicht aber anderen Nutzern, die einem folgen. Bei Mentions oder Erwähnungen steht der Nutzername des Empfängers nicht unmittelbar am Anfang der Tweets, sondern irgendwo im Text - häufig wird aber auch einfach nur ein Punkt gesetzt (.@ARDde). Mentions bzw. Erwähnungen werden nicht nur dem Angesprochenen angezeigt, sondern auch allen anderen Nutzern, die einem folgen.

Im Gegensatz zu Replys und Mentions kann man Direct Messages oder Direktnachrichten nur an Twitternutzer senden, die einem folgen. Man kann Direktnachrichten auch an Gruppen von bis zu 20 Nutzern schicken (Gruppennachrichten), sofern sie einem alle folgen. Direktnachrichten werden nur bei den Beteiligten sichtbar, sonst nirgends. Wenn sich Nutzer gegenseitig folgen, können sie also direkt Nachrichten miteinander austauschen, ohne dass ein Anderer sie sieht.

Links, Fotos und Videos

Neben Hashtags können in Tweets auch Links, Fotos und Videos eingebunden werden. Bei Links kopiert man in den Tweet einfach die gewünschte Linkadresse, von der aber höchstens 23 Zeichen angezeigt werden, selbst wenn die Linkadresse mehr Zeichen hat. Fotos und Videos nehmen inzwischen keine Zeichen des Tweets mehr in Anspruch (mehr dazu bei den Tipps der ARD.de-Twitter-Profis auf der nächsten Seite). Wie viele von den höchstens 140 Zeichen eines Tweets noch zulässig sind, wird unter dem Textfeld mit einem Zeichenzähler angezeigt.

Stand: Tue Sep 20 00:00:00 CEST 2016 Uhr

Darstellung: