Kirchliche Sendungen

Kirchliche Sendungen

Im Hörfunk ab Mitte der 20er Jahre eingeführt, im NWDR- bzw. (Ersten) Deutschen Fernsehen seit Mai 1954 vertreten, anfangs mit einem monatlichen Vespergottesdienst und dem wöchentlichen »Wort zum Sonntag«, unter der Bezeichnung »Religion« Kategorie der ARD-Fernsehstatistik.

Zu unterscheiden ist im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zwischen zwei Arten von Angeboten: (1) Verkündigungssendungen, Gottesdiensten etwa, die dadurch ins Programm kommen, dass der veranstaltenden Religionsgemeinschaft nach entsprechenden Regelungen in den Rundfunkgesetzen bzw. -staatsverträgen Sendezeit eingeräumt wird, die sie selbst füllt, und (2) redaktionell von den Rundfunkanstalten verantworteten Sendungen zu kirchlichen und religiösen Themen und Ereignissen, etwa die im Hörfunk übliche ausführliche Berichterstattung über Deutsche Evangelische Kirchen- und Katholikentage.

Der Anspruch auf Sendezeit ist gesetzlich in der Regel den Evangelischen Kirchen, der Katholischen Kirche und den jüdischen Kultusgemeinden eingeräumt. Für die redaktionellen Beiträge und Sendeplätze gibt es in den ARD-Anstalten zumeist einschlägige Fachredaktionen oder -abteilungen. Für die kirchlichen Sendungen im Ersten Deutschen Fernsehen ist ein nebenamtlicher Koordinator zuständig.

60 Jahre »Das Wort zum Sonntag«. | Bildquelle: SWR

Eine Institution im deutschen Fernsehen: Das »Wort zum Sonntag« wird 60. Die erste Sendung wurde am 8.5.1954 ausgestrahlt. Die Sprecher: Michael Broch (SWR), Gereon Alter (WDR), Verena Maria Kitz (HR), Adelheid Ruck-Schröder (SR), Stefan Claaß (SWR), Ulrich Haag (WDR), Nora Steen (NDR), Stephan Wahl (SR, v.l.).

60 Jahre »Das Wort zum Sonntag«. | Bildquelle: SWR
»Über den Berg« aus der Reihe »Gott und die Welt« im Ersten. | Bildquelle: SWR/Gropperfilm
»Türkisch für Senioren – ein Altersheim der besonderen Art«. | Bildquelle: HR
»Ice Bucket Challenge« im »Wort zum Sonntag«. | Bildquelle: WDR/Bistum-Essen/Nicole Cronauge
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