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Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK)

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1996/97 mit einer Novellierung des Rundfunkstaatsvertrags geschaffenes Gremium zur Sicherung der Meinungsvielfalt im bundesdeutschen Privatfernsehen. Die Kommission setzte sich bis 2008 zusammen aus sechs Sachverständigen des Rundfunk- und des Wirtschaftsrechts, die von den Ministerpräsidenten der Bundesländer einvernehmlich für jeweils fünf Jahre berufen werden und in ihrer Arbeit an Weisungen nicht gebunden sind.

Mit Inkrafttreten des zehnten Rundfunkänderungsstastsvertrags am 1. 9. 2008 kamen sechs weitere Mitglieder hinzu, nach Landesrecht bestimmte gesetzliche Vertreter der Landesmedienanstalten. Primäres Ziel der Kommission ist es, die »vorherrschende Meinungsmacht« eines Unternehmens oder einer Unternehmensgruppe zu verhindern. Eine derartige Meinungsmacht wird als gegeben vermutet, wenn die »einem Unternehmen zurechenbaren Programme im Durchschnitt eines Jahres einen Zuschaueranteil von 30 vom Hundert« erreichen.

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