Transparenz: ARD-Produzentenbericht

Hinteransicht auf eine Filmkamera. | Bildquelle: colourbox.de

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ARD-Produzentenbericht 2016

Der dritte gemeinsame Produzentenbericht der neun ARD-Landesrundfunkanstalten und der ARD-Degeto zeigt: Die ARD hat im Jahr 2016 insgesamt 718,6 Millionen Euro in die Produzentenlandschaft investiert. Diese Mittel wurden eingesetzt für die Herstellung von Auftrags-, Ko- und Mischproduktionen sowie für den Erwerb von Lizenzen vor allem für Spielfilme, Fernsehfilme, Serien, Dokumentationen, Familien- und Vorabendprogramme, Unterhaltungssendungen sowie für Kultur- und Wissenschaftsformate. In enger Partnerschaft mit der Film- und Fernsehbranche entstehen so exzellente und vielfältige Programminhalte für die Zuschauerinnen und Zuschauer der ARD. 

Die Höhe der Aufwendungen ist in den meisten Landesrundfunkanstalten stabil geblieben. Der Rückgang des Gesamtvolumens (718,6 Millionen Euro) im Vergleich zum Vorjahr (755,6 Millionen Euro) ist maßgeblich auf Einmaleffekte, aber auch auf natürliche Schwankungen im Mehrjahresvergleich zurückzuführen.

Von dem Finanzvolumen, das die ARD an die Produzentenlandschaft vergeben hat, gingen erneut fast drei Viertel an unabhängige Produzentinnen und Produzenten bzw. Lizenzgeber.

Die Kosten für Lizenzankäufe werden im Bericht seit dem vergangenen Jahr ausgewiesen. Diese Fortentwicklung des ARD-Produzentenberichtes dient der Transparenz gegenüber der Film- und Produzentenlandschaft.

Zum Hintergrund: Im Zuge der Beratung gemeinsamer Leitlinien hatten sich die ARD und die Allianz Deutscher Produzenten Film & Fernsehen e.V. (Produzentenallianz) vor vier Jahren unter anderem auf die Erstellung und jährliche Veröffentlichung eines Produzentenberichts durch die ARD verständigt. Der Bericht wurde hinsichtlich seiner Struktur mit der Produzentenallianz beraten und wird jedes Jahr veröffentlicht.

Stand: Wed Nov 29 10:00:00 CET 2017 Uhr

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