Hörspiel

Hörspiel

Hörfunkspezifische Sendungsform, meist mit Spielhandlung. In Deutschland seit den 20er Jahren – anfangs in Abgrenzung von Theateradaptionen (Sendespielen) – entwickelt, »Blütezeit« in den 50er Jahren vor dem Aufkommen des Fernsehens, gebräuchlich weit mehr als Form einer Einzelsendung denn als Form von Mehrteilern oder Serien, von vornherein verwendet auch in Sparten wie Kinderfunk und Schulfunk, in der ARD bis 1998 Kategorie der Hörfunkstatistik.

Da es für Hörspielproduktionen, anders als für Fernsehspiele, -Serien und Kinofilme, schon wegen ihrer Sprachgebundenheit kaum einen (internationalen) Markt gibt, ist ihre Produktion und Ausstrahlung seit eh und je eine Domäne des nicht-kommerziellen, also in der Bundesrepublik des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Hörspieltermine gibt es, betreut von eigenständigen Redaktionen bzw. Abteilungen, vor allem in den Kulturkanälen und in den letzten Jahren zunehmend auch in den Jugendwellen der Landesrundfunkanstalten sowie im Deutschlandradio.

Insgesamt bringt es die ARD derzeit auf rund 640 Neuproduktionen jährlich. Diese wurden von 1981 bis 2008 in Jahreskatalogen des Deutschen Rundfunkarchivs (DRA) nachgewiesen. Danach entstandene ARD-Hörspielproduktionen werden systematisch in der ARD-Hörspieldatenbank vom DRA erfasst.

»Elser« mit Katharina Schüttler) als Elsa Härlen und Christian Freidel als Georg Elser. | Bildquelle:  SWR/Alexander Kluge

Hörspiel auf SWR2 am 14.3.2018: »Elser« mit Katharina Schüttler) als Elsa Härlen und Christian Freidel als Georg Elser

»Elser« mit Katharina Schüttler) als Elsa Härlen und Christian Freidel als Georg Elser. | Bildquelle:  SWR/Alexander Kluge
WDR3 open Pop drei: »HörSpiel für mobile devices - 39 (Teil 1)«. | Bildquelle: WDR/Sibylle Anneck
»Morgen des Zorns«. | Bildquelle: NDR / Noel Matoff
»Ein Regenschirm für diesen Tag«, am 21.12.2014 bei Radioeins (RBB).. | Bildquelle: rbb/Wolfgang Tauch
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