Transparenz: Kinder- und Jugendmedienschutz in den Programmangeboten der ARD

Zwei Mädchen sitzen am Boden vor einem Fernseher. | Bildquelle: colourbox.de

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Kinder- und Jugendmedienschutz in den Programmangeboten der ARD

Wichtiges Anliegen und Qualitätsmerkmal

Ein besonderes Qualitätsmerkmal unserer ARD-Angebote liegt in der Umsetzung eines effektiven Kinder- und Jugendmedienschutzes mit hohen Standards.  Unser Ziel in der ARD ist es, Kinder und Jugendliche vor Medienangeboten zu schützen, die ihre Entwicklung oder Erziehung beeinträchtigen oder gefährden könnten. Der Jugendmedienschutz ist in unseren Programmen fest verankert sowie wirksam gesichert. Unsere ARD-Rundfunkanstalten prüfen dabei in eigener Verantwortung, ob Sendungen für Kinder und Jugendliche geeignet sind.

Gesetzlich geregelt ist der Jugendmedienschutz im Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV). Konkretisiert ist er darüber hinaus in entsprechenden ARD-Richtlinien sowie ARD-Kriterien zur Sicherung des Jugendmedienschutzes.

Die jeweiligen Jugendschutzbeauftragten der neun Landesrundfunkanstalten der ARD, der Deutschen Welle und die Programmverantwortlichen von ARTE beraten bei Entscheidungen und in Zweifelsfällen. Die Beauftragten müssen von unseren Redaktionen bei Fragen der Herstellung, des Erwerbs, der Planung und der Gestaltung von Programmangeboten und bei allen Entscheidungen zur Wahrung des Jugendschutzes angemessen und rechtzeitig beteiligt sowie über das jeweilige Angebot vollständig informiert werden (siehe  §7 Abs. 3 JMStV). Die frühe interne Einbindung und Information unserer Jugendschutzbeauftragten ist auch sinnvoll, um mögliche Änderungskosten einer Produktion in einem schon fortgeschrittenen Stadium zu vermeiden.

Zur Stärkung eines einheitlichen Jugendmedienschutzes arbeiten die Beauftragten von ARD und ZDF intensiv zusammen und treffen sich regelmäßig zum Erfahrungs- und Gedankenaustausch. Dies geschieht einmal im Jahr auch mit den Jugendschutzbeauftragten der privaten Rundfunkveranstalter.

Allerdings reichen gesetzliche Regelungen allein nicht aus, um den Jugendmedienschutz wirksam durchzusetzen. Genauso wichtig ist uns ein vorbeugender Jugendmedienschutz, der auf die Stärkung der Medienkompetenz aller relevanten Zielgruppen gerade mit Blick auf die Vielzahl der Zugangsmöglichkeiten setzt. Ordnungsrechtlicher Jugendmedienschutz und pädagogischer Kinder- und Jugendschutz müssen daher eng miteinander verbunden sein. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und insbesondere wir in der ARD engagieren uns in diesem Bereich vielfältig: Von medienkompetenzvermittelnden und aufklärenden Sendungen und Onlineangeboten über Schulprojekte, Thementage bis hin zu regelmäßigen Fort- und Weiterbildungen für Lehrkräfte. 

Weiterführende Informationen zum Kinder- und Jugendmedienschutz in der ARD finden Sie hier:

Jugendschutzbeauftragte der ARD

BR: Dr. Sabine Mader, sabine.mader@br.de

Deutsche Welle: Ina Niemeyer, ina.niemeyer@dw.com

HR: Gabriele Holzner, gabriele.holzner@hr.de

MDR: Martin Lutz, martin.lutz@mdr.de

NDR: Carola Witt, c.witt@ndr.de

Radio Bremen: Bärbel Peters, baerbel.peters@radiobremen.de

RBB: Inge Mohr, inge.mohr@rbb-online.de

SR: Sabrina Eisenbart, seisenbart@sr.de

SWR: Silvia Geidner, silvia.geidner@swr.de

WDR: Patrick Wagner, jugendschutz@wdr.de

Stand: Fri Sep 01 00:00:00 CEST 2017 Uhr

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