3sat

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Logo von 3sat. | Bildquelle: 3sat

Deutschsprachiges Fernseh-Kulturprogramm, von Dezember 1984 bis November 1993 veranstaltet von ZDF, ORF und SRG; seit 1. 12. 1993 – mit der Beendigung des Kulturprogramms EINS PLUS – von der ARD mitveranstaltet.

Rechtsgrundlage ist der 3sat-Vertrag vom 8. 7. 1993. Die Federführung auf Seiten der ARD liegt beim SWR, der auch den stellvertretenden Koordinator des Gesamtprogramms stellt. Die ARD liefert heute 32,5 Prozent des Programms zu, weitere 32,5 Prozent kommen vom ZDF, 25 Prozent vom ORF und zehn Prozent von der SRG SSR idée suisse.

Technisch empfangbar ist 3sat, digital und in HD abgestrahlt über Satelliten der ASTRA-Familie, in fast ganz Europa. In Deutschland ist das auch in Kabelnetzen sowie im Rahmen von ARD Digital und dem digitalen Programmpaket des ZDF terrestrisch verbreitete Programm derzeit in rund 96 Prozent aller Fernsehhaushalte zu empfangen.

Mit dem Beitritt der ARD wurde 3sat zum Vollprogramm und erhielt gleichzeitig ein neues Programmschema. Information und Kultur sind weiterhin die Hauptbestandteile; Magazine, Sport und Musik, ein fester Sendeplatz für Kleinkunst und Satire sowie anspruchsvolle Spiel- und Fernsehfilme komplettieren das Angebot. Im Zuge einer weiteren Programmreform wurde im Herbst 1995 ein werktägliches Magazin unter dem Titel »Kulturzeit« eingeführt, im Dezember 1999 folgte das werktägliche Wissenschaftsmagazin »nano«. Seit 1995 sendet 3sat rund um die Uhr.

Ernst (Klaus Maria Brandauer) und Judith (Martina Gedeck) in »Die Auslöschnung«. | Bildquelle: © SWR/Petro Domenigg

Der Fernsehfilm »Die Auslöschung« erhält den 3sat-Zuschauerpreis 2013. Der 3sat-Zuschauerpreis wurde im Rahmen des Fernsehfilmfestivals in Baden-Baden verliehen.Ernst (Klaus Maria Brandauer) und Judith (Martina Gedeck): Eine unerwartete, große Liebe, die sich an der Krankheit beweisen muss.

Ernst (Klaus Maria Brandauer) und Judith (Martina Gedeck) in »Die Auslöschnung«. | Bildquelle: © SWR/Petro Domenigg
Markus Brock, Moderator der 3sat-Sendung »museumscheck«. | Bildquelle: © SWR/Marco Urban
»nano« mit Ingolf Baur. | Bildquelle: SWR/ZDF/Kerstin Bänsch
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