Institut für Rundfunktechnik (IRT)

Institut für Rundfunktechnik (IRT)

Logo IRT. | Bildquelle: IRT

Gemeinsame Einrichtung von 14 öffentlich-rechtlichen Rundfunkveranstaltern aus Deutschland (ARD, ZDF, Deutschlandradio), Österreich (ORF) und der Schweiz (SRG). Das 1956 von den ARD-Anstalten gegründete Institut, das Vorläufer in den drei westlichen Besatzungszonen hatte, war zunächst in Hamburg und Nürnberg (später München) angesiedelt. Seit 1976 sind die ehemaligen Niederlassungen zentral in München vereinigt.

Das IRT trägt seit über 50 Jahren maßgeblich dazu bei, die Rundfunktechnik in Europa voranzubringen: Die elektronische Zeitlupe für die »Sportschau«, Videotext, das Blue-Screen-Verfahren bei Nachrichtensendungen und wesentliche Teile der MPEG-Audiocodierung gehören zu den Meilensteinen in der Entwicklung des Forschungsinstituts.

In nationalen und internationalen Gremien vertritt das IRT heute die Interessen des Rundfunks, wenn es darum geht, in weltweiten Funkkonferenzen die Entwicklungsmöglichkeiten des Rundfunks zu sichern oder neue Standards zu entwickeln, etwa für das Digitalfernsehen (DVB) und das hochauflösende Fernsehen (HDTV). In Projekten mit der Industrie nimmt es als neutrale Institution eine Mittlerposition zwischen den Anbietern von Inhalten, den Netzbetreibern und den Herstellern ein, u. a. geschehen bei der Einführung des Fernsehstandards HbbTV, der heute in nahezu jedem Smart TV-Gerät in Deutschland enthalten ist. Darüber hinaus kooperiert das IRT mit zahlreichen Forschungseinrichtungen und Hochschulen. 

Die Rechtsform des Instituts ist die einer gemeinnützigen GmbH. Das IRT beschäftigte 2016 133 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Michael Hagemeyer. | Bildquelle: IRT/Florian Simeth www.fs-photography.de

Michael Hagemeyer, Geschäftsführer IRT

Michael Hagemeyer. | Bildquelle: IRT/Florian Simeth www.fs-photography.de
Das IRT von außen. | Bildquelle: IRT
HDTV-Test. | Bildquelle: IRT
Akustikstudio. | Bildquelle: IRT

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