Deutscher Fernsehfunk (DFF)

Deutscher Fernsehfunk (DFF)

Fernsehen der ehemaligen DDR mit Sitz in Berlin-Adlershof, strahlte von 1952 an zunächst ein Versuchsprogramm des Fernsehzentrums Berlin aus. Der reguläre Sendebetrieb startete im Januar 1956; 1969 kam ein zweites Fernsehprogramm hinzu. Der DFF – von 1972 bis 1990 unter dem Namen »Fernsehen der DDR« – unterstand bis November 1989 dem Staatlichen Komitee für Fernsehen beim Ministerrat der DDR. Mit der Vereinigung der beiden deutschen Staaten am 3. 10. 1990 trat Artikel 36 des Einigungsvertrags in Kraft, der für die zentralen Einrichtungen von Hörfunk und Fernsehen in den neuen Bundesländern die Auflösung bis zum 31. 12. 1991 vorsah. Das Programmvermögen des DFF befindet sich seit 1994 im Deutschen Rundfunkarchiv, Standort Berlin bzw. Potsdam-Babelsberg.

»Ein Kessel Buntes«. | Bildquelle: MDR/Klaus Winkler

Frank Schöbel (M.) im »Kessel Buntes« mit Mireille Mathieu, links Josef Laufer, rechts Judith Szücs im DDR Fernsehen 1980

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