Eurovision

Eurovision

Logo der Eurovision. | Bildquelle: EBU

Weltweit größter Verbund zum Austausch von Fernsehprogrammen und Nachrichtenbeiträgen, organisiert im Rahmen der Union der Europäischen Rundfunkorganisationen (UER). Als offizieller Start der Eurovision gilt die Übertragung der »Fêtes des Narcisses« in Montreux am 6. 6. 1954, an der acht europäische Fernsehorganisationen beteiligt waren.

Heute ist die Anzahl der beteiligten Rundfunkanstalten, die den gemeinsamen Programmpool beliefern und sich daraus bedienen, um ein Vielfaches größer: alle Mitglieder der UER – 73 aktive aus 56 Ländern Europas, Nordafrikas und dem Mittleren Osten sowie 43 assoziierte Mitglieder. In den Programmpool fließen neben Sportübertragungen auch aktuelle Ereignisse wie der Papstsegen oder Unterhaltungssendungen wie der Eurovision Song Contest ein. Im Durchschnitt überträgt die ARD jährlich über 200 Stunden und übernimmt rund 1. 000 Stunden.

Zweite tragende Säule der Eurovision ist der Nachrichtenaustausch, der seit 1961 regelmäßig durchgeführt wird. Er nutzt die Informations- und Korrespondentennetze der UER-Mitglieder und bietet den großen Nachrichten- und Fernsehbildagenturen ein Instrument zur Verbreitung ihrer Beiträge. Derzeit werden über den Nachrichtenpool der UER jährlich rund 45. 000 Kurzbeiträge (news items) angeboten, die etwa zur Hälfte aus dem Kreis der aktiven UER-Mitglieder und zur anderen Hälfte von assoziierten Mitgliedern und Agenturen stammen. Mit durchschnittlich über 900 Beiträgen pro Jahr zählt die ARD zu den Hauptlieferanten.

Ein dichtes, weltweites Netz von Ton- und Bildleitungen sowie zahlreiche Verbindungen via Satellit sichern den Eurovisionsverkehr. Seitens der ARD wird der Austausch von den ARD-Sternpunkten in Frankfurt aus gesteuert.

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