Studio

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Seit Ende der 20er Jahre im deutschen Rundfunk verwendeter Begriff mit drei verschiedenen Bedeutungen: anfangs im Sinne von Experimentalstudio gebraucht, heute entweder als Bezeichnung für einen Aufnahmeraum, etwa ein Nachrichtenstudio, oder im weiteren Sinne für eine bedeutende (regionale) Dependance eines Rundfunkveranstalters mit eigenen redaktionellen und Produktionskapazitäten.

Die größten Hörfunkaufnahmestudios werden seit den 20er Jahren Sendesäle genannt. Die Rundfunkanstalten der ARD verfügen jeweils über zahlreiche Produktionsstudios für die unterschiedlichsten Zwecke, greifen aber, namentlich im Fernsehen, auch auf Studiokapazitäten Dritter zurück. Zu ihrer Infrastruktur zählen außerdem viele regionale bzw. in Berlin angesiedelte Studios.

An zahlreichen Standorten im Ausland unterhält die ARD ebenfalls nicht nur Büros, sondern regelrechte Studios, beispielsweise in Brüssel, London, Moskau, Paris und Washington (Auslandskorrespondentennetz).

ARD-Hauptstadtstudio. | Bildquelle: ARD/Reiner Freese

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