Finanzen der ARD

17,50-Euro-Logo. | Bildquelle: ARD

Finanzen der ARD

Hörfunk- und Fernsehprogramme zu veranstalten, kostet Geld. Sender und Studios müssen gebaut und unterhalten, Leitungen angemietet, Filmmaterial und Tonträger beschafft werden. Spielfilme und Übertragungsrechte (von Sportveranstaltungen etwa) sind zu erwerben, Urheberrechte abzugelten, die Arbeit der festangestellten und freien Mitarbeiter zu vergüten.

Das für diese Leistung notwendige Geld bekommt der öffentlich-rechtliche Rundfunk, also auch die ARD, von denjenigen, für die er es verwaltet: von den Beitragszahlerinnen und Beitragszahlern. Sie finanzieren mit ihren Rundfunkbeiträgen die (Programm-)Arbeit der Landesrundfunkanstalten zu 85 Prozent. Erträge aus Rundfunkwerbung und Sponsoring betragen etwa sechs Prozent, den Rest machen andere Erträge aus (etwa aus Ko-Produktionen, Ko-Finanzierungen und Programmverwertungen).

Die Höhe der Rundfunkbeiträge können die Rundfunkanstalten nicht selbst bestimmen, sondern die Landesparlamente legen sie in Form eines Staatsvertrags aller Bundesländer fest. Basis dafür ist eine Empfehlung der unabhängigen Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF).

Die Möglichkeiten, aus Radio- und TV-Werbung sowie aus Sponsoring Einnahmen zu erzielen, sind durch gesetzliche Regelungen eng begrenzt.

Stand: Fri Sep 01 00:00:00 CEST 2017 Uhr

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