Gremienarbeit in der ARD soll transparenter werden

Zahlen unter der Lupe. | Bildquelle: colourbox.de

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Pressemitteilung vom 18.9.2013

Gremienarbeit in der ARD soll transparenter werden

Die GVK hat sich in ihrer Sitzung in Bremen für mehr Transparenz der Gremienarbeit ausgesprochen und konkrete „Mindeststandards“ und Vorschläge formuliert. Zentraler Punkt ist dabei der Ausbau des Informationsangebots auf den Websites der Rundfunkgremien. Interessierte sollen dort neben Angaben zu den Mitgliedern und deren Aufgaben künftig auch Einblicke in die aktuelle Gremienarbeit erhalten.

Wann ist die nächste Rundfunkratssitzung? Ist die Sitzung öffentlich und wenn nein, warum nicht? Werden die Gremienmitglieder für ihre ehrenamtliche Tätigkeit bezahlt und was bekommen sie dafür? Wie kann ich beim Rundfunkrat eine Programmbeschwerde einreichen? Was ist der Dreistufentest und was ist dem Rundfunk im Internet genehmigt? Diese und weitere Fragen sollen künftig auf jeder Gremienwebsite beantwortet werden. Dies hat die Konferenz der Rundfunk- und Verwaltungsratsvorsitzenden der ARD (GVK) in ihrer gestrigen Sitzung in Bremen beschlossen. Damit werden erstmals ARD-weite Mindeststandards für die Transparenz der Gremienarbeit gesetzt. 

Darüber hinaus regt die GVK an, einen regelmäßigen Einblick in Alltag und Besonderheiten der regionalen Gremienarbeit zu geben, sei es durch Newsletter, Verstärkung der Pressearbeit oder Veröffentlichung von Beratungsergebnissen.

"Die Rundfunkräte stehen als Vertreter der Gesellschaft in einer Informationspflicht gegenüber der Öffentlichkeit. Dem wollen wir zukünftig besser Rechnung tragen", sagte Uwe Grund, Vorsitzender der GVK.

Stand: Wed Sep 18 11:00:00 CEST 2013 Uhr

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