Karriere in der ARD, Jobportraits: Matthias Kühl, Marketing, NDR

Matthias Kühl. | Bildquelle: privat

Matthias Kühl, Marketing

1. Wo ist Ihr Platz in der ARD?

Mein Arbeitsplatz befindet sich in der schönen Stadt Hamburg, beim drittgrößten Sender der ARD – dem Norddeutschen Rundfunk (NDR). Als Projektleiter für die verschiedensten Marketingaktivitäten, wie z.B. die Organisation von Events, arbeite ich in der Abteilung Markenkommunikation.

2. Um was geht es in Ihrem Job?

Der überwiegende Teil meiner Arbeit ist die Organisation, Durchführung und Abwicklung von Events jeglicher Größenordnung. Hierbei kann es eine interne Konferenz, eine Tatort-Preview im Kino, ein VIP-Empfang, das Betriebsfest, eine große Jubiläumsveranstaltung mit Gala Charakter, ein Tag der offenen Tür für zwanzigtausend Besucher oder ein Konzert mit mehreren Pop-Künstlern auf einer großen Bühne sein.

Gemeinsam im Team entwickeln wir aber auch Strategien und Konzepte, wie die Produkte des NDR (Fernsehen, Hörfunk, Online) über zusätzliche Marketingaktivitäten stetig den Menschen in der norddeutschen Region (noch) näher gebracht werden können.

3. Was ist reizvoll an dem Beruf?

Die verschiedenen Projekt- und Veranstaltungsarten gepaart mit vielfältigen Arbeitsorten zu unterschiedlichen Arbeitszeiten machen den Beruf als Projektleiter sehr abwechslungsreich. Ebenso das eigenständige, (wirtschaftlich) verantwortliche und leitende Arbeiten ist höchst reizvoll. Dazu kommt, dass man sowohl innerhalb des NDR und der ARD mit vielen unterschiedlichen Kolleginnen und Kollegen diverser Fachabteilungen zusammenarbeitet, als auch mit Dienstleistern und Institutionen des freien Marktes. Mehrere Projekte zur selben Zeit fordern eine hohe Konzentration, Belastbarkeit und Professionalität, die das Berufsbild prägen und spannend machen.

4. Wie sieht Ihr beruflicher Werdegang aus?

Im Alter von 16 Jahren war mein beruflicher Wunsch: „irgendwas mit Organisieren beim Fernsehen“. Was lag dort näher als der Beruf des Aufnahmeleiters, der von da an mein Ziel sein sollte.Über ein Praktikum in der Aufnahmeleitung begann ich nach dem Abitur und Zivildienst meine Ausbildung zum Kaufmann für audiovisuelle Medien beim NDR. Im Anschluss an die zweieinhalbjährige Ausbildung arbeitete ich ein Jahr als Projektleiter-Assistent im Programmmarketing beim Radiosender NDR 90,3. Weiterhin mit dem Ziel vor Augen begann ich dann ein zweijähriges Volontariat zum Aufnahmeleiter, wo ich diverse TV Produktion beim HR, WDR und Radio Bremen betreuen durfte. Jedoch faszinierte mich Marketing und Kommunikation mehr, als das reine Arbeiten am TV Set. So kehrte ich nach dem Volontariat nach Hamburg zurück und begann meine Tätigkeit als Projektleiter in der Marketingabteilung des NDR. Um sich noch mehr Wissen anzueignen und für die berufliche Zukunft gestärkt zu sein, absolvierte ich nebenberuflich ein betriebswirtschaftliches Studium zum Diplom-Kaufmann (FH) mit Schwerpunkt Personal und Marketing. Kontinuierliche Fortbildungen an der IHK sowie der ARD.ZDF medienakademie unterstützen mich bei der täglichen Arbeit.

5. Was sollte man mitbringen?

Betriebswirtschaftliche Affinität sowie Verhandlungsgeschick; Freude und Talent zu strukturiertem organisatorischem Arbeiten, aber auch zum improvisieren und kreativ sein; ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit; sicher im Umgang mit Konfliktsituationen; professionelles und souveränes Auftreten; hohe Belastbarkeit und die Bereitschaft für Reisetätigkeiten und Arbeitszeiten, die nicht „nine to five“ sind.

6. Was erwartet einen in der ARD?

Eines der modernsten Medienunternehmen Europas, mit der außergewöhnlichen Produktkombination Fernsehen, Hörfunk und Online, die sich in einem ständigen Wandel befinden, und somit immer wieder neue Herausforderungen bieten. Eine kollegiale, angenehme, vielfältige und sehr soziale Arbeitsumgebung mit Arbeitsplatzgarantie.

7. Ihr Tipp für künftige Bewerber?

Immer am Ball bleiben, um sein Ziel zu erreichen, auch wenn der Weg mal länger erscheint. Denn damit Arbeitgeber und Arbeitnehmer voneinander profitieren können, ist es das Wichtigste, nur den Beruf auszuüben, in dem man zufrieden ist.

Stand: Mon Nov 06 00:00:00 CET 2017 Uhr

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