Symposium "Bedeutung und Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks"

v.l.n.r.: Olaf Scholz, erster Bürgermeister von Hamburg, Jens Redmer, Director Business Development Google EMEA, und NDR-Intendant Lutz Marmor. | Bildquelle: NDR / Axel Herzig

Symposium "Im öffentlichen Interesse – Bedeutung und Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks"

am 28. Mai 2014 in Hamburg

Ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk in die Jahre gekommen? Gelten die Grundsätze noch, die seit 1945 entwickelt wurden? In fast siebzig Jahren haben sich viele Faktoren in politischer, gesellschaftlicher, medialer und medientechnischer Hinsicht gravierend verändert.

Welchen Stellenwert besitzt der öffentlich-rechtliche Rundfunk für die gesellschaftliche Kommunikation im Zeitalter der Digitalisierung? Wie wertvoll ist er heute? Wie vielfältig muss er sein? Gilt sein Auftrag im Interesse einer lebendigen Demokratie unverändert?

Die Historische Kommission der ARD diskutierte diese Fragen am 28. Mai 2014 mit Medienwissenschaftlern, Politikern und Journalisten bei einem Symposium in Hamburg. Hier finden Sie alle Diskussionen im Video:

 

NDR-Intendant Lutz Marmor sprach das Grußwort beim Symposium. | Bildquelle: NDR / Axel Herzig Video

Grußworte des Vorsitzenden der Historischen Kommission Prof. Dr. Heinz Glässgen und von NDR-Intendant Lutz Marmor

 

Prof. Johanna Haberer, Leiterin der Abteilung Christliche Publizistik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. | Bildquelle: NDR / Axel Herzig Video

Keynote von Prof. Johanna Haberer, Leiterin der Abteilung Christliche Publizistik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, zum Thema "Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für eine moderne Demokratie"

 

v.l.n.r.: Dr. Hans-Ulrich Wagner, Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland am Hans-Bredow-Institut, Moderator Prof. Axel Buchholz und Prof. Dr. Dieter Dörr, Mainzer Medieninstitut. | Bildquelle: NDR / Axel Herzig Video

Podiumsdiskussion mit (v.l.n.r.) Dr. Hans-Ulrich Wagner, Prof. Axel Buchholz und Prof. Dr. Dieter Dörr über eine zeit- und rechtshistorischen Einordnung

 

v.l.n.r.: Moderatorin Anja Reschke, Lars Haider, Chefredaktuer des Hamburger Abendblatts, Katharina Meyer, wissenschaftliche Mitarbeiterin Leuphana-Universität Lüneburg. | Bildquelle: NDR / Axel Herzig Video

Podiumsdiskussion mit (v.l.n.r.) Andreas Hummelmeier, Prof. Dr. Wolfgang Schulz, Anja Reschke, Lars Haider, Katharina Meyer, Prof. Dr. Gabriele Schade

 

v.l.n.r.: Olaf Scholz, erster Bürgermeister von Hamburg, Jens Redmer, Director Business Development Google EMEA, und NDR-Intendant Lutz Marmor. | Bildquelle: NDR / Axel Herzig Video

Podiumsdiskussion mit (v.l.n.r.) Olaf Scholz, Jens Redmer, Lutz Marmor, Andreas Cichowicz, Peter Müller, Jacqueline Kraege, Prof. Dr. Dieter Dörr

 

Der Vorsitzende der Historischen Kommission, Prof. Dr. Heinz Glässgen. | Bildquelle: NDR / Axel Herzig Video

Verabschiedung durch den Vorsitzenden der Historischen Kommission, Prof. Dr. Heinz Glässgen

 

Eine Zusammenfassung der Inhalte wurde auch als Buch veröffentlicht, das Sie auch hier als PDF-Datei finden.

Im öffentlichen Interesse. Auftrag und Legitimation des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, Hrsg. von Heinz Glässgen,  Leipzig: VISTAS Verlag, 2015, ISBN: 978-3-89158-620-4

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland ist immer wieder Gegenstand kritischer Diskussionen. Nicht nur seine Programme und Programminhalte werden hinterfragt, sondern auch grundsätzliche Strukturen, die Zahl seiner Hörfunk- und Fernsehkanäle, seine Internetaktivitäten und auch, ob er seinem Auftrag überhaupt gerecht wird und in der Zukunft (noch) eine Existenzberechtigung hat.

Die Autoren stellen differenziert und dennoch auch für den juristischen Laien leicht nachvollziehbar dar, aus welchen Überlegungen der öffentlich-rechtliche Rundfunk gegründet und zu seiner heutigen Form weiterentwickelt wurde, welchen Regeln er unterliegt, welchen Auftrag er also hat und woraus sich seine Legitimation ableitet. Im Zentrum steht dabei naturgemäß die Begründung der Existenz des öffentlich- rechtlichen Rundfunks: Die Möglichkeit eines freien und unabhängigen Austauschs und einer ebensolchen Meinungsbildung in einer Gesellschaft – im Interesse einer funktionierenden Demokratie.

Ergänzend werden alle einschlägigen rechtlichen Bestimmungen und vor allem die grundlegenden Ausführungen des Bundesverfassungsgerichtes zusammengefasst.

 

Diese Publikation ist auch erhältlich über:

Mitteldeutscher Rundfunk

Abt. Archiv und Dokumentation, Kantstraße 71-73, 04360 Leipzig

oder Verwaltungsarchiv@mdr.de

Stand: 09.04.2018, 00.00 Uhr

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