ARD-Chefin Piel und NDR-Chef Marmor zur "Tagesschau-App"

WDR-Intendantin Monika Piel. | Bildquelle: WDR/Herby Sachs

ARD Pressemeldung

Statements der ARD-Vorsitzenden Piel und des NDR-Intendanten Marmor zur "Tagesschau-App"

Im Streit über die Zulässigkeit der "Tagesschau"-App hat das Landgericht Köln am 19. Juli 2012 die Zeitungsverleger und die ARD aufgefordert, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Dazu Statements der ARD-Vorsitzenden Monika Piel und des NDR-Intendanten Lutz Marmor.

"Die heutigen Äußerungen des Richters zeigen, dass sich die Diskussion um die "Tagesschau-App" juristisch nur schwer klären lässt. Es geht vor allem um eine medienpolitische Lösung. Deshalb sollten wir unverzüglich wieder zurück an den Verhandlungstisch kommen.

Auch wenn Herr Wolff, der Hauptgeschäftsführer des BDZV, nach dem heutigen Gerichtstermin neue Verhandlungen nochmals abgelehnt hat, werde ich als ARD-Vorsitzende erneut und umgehend das Gespräch mit den Verlegern suchen.

Piel: "Weiterhin stark an Vereinbarung interessiert"

Wir sind weiterhin stark an einer Vereinbarung interessiert. Für uns steht im Vordergrund, dass wir eine medienpolitische Klärung wollen, einen Interessenausgleich, damit beide Seiten im Internet ihren Platz finden und ihr spezifisches Publikum erreichen.", so die ARD-Vorsitzende Monika Piel.

NDR-Intendant Lutz Marmor erklärt dazu: "Reden hilft. Da kann ich mich dem Vorsitzenden Richter nur anschließen. Ich hoffe, wir kommen am Ende zu einer Lösung, mit der wir alle im Netz gut leben können."

Stand: Thu Jul 19 14:33:00 CEST 2012 Uhr

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