ARD-Vorsitzende Piel gratuliert SWR-Intendant Boudgoust zur Wiederwahl

Monika Piel. | Bildquelle: WDR

ARD Pressemeldung

ARD-Vorsitzende Piel gratuliert SWR-Intendant Boudgoust zur Wiederwahl

Die ARD-Vorsitzende Monika Piel freut sich über die Wiederwahl von Peter Boudgoust zum Intendanten des SWR

"Ich gratuliere Peter Boudgoust herzlich zu seiner erneuten Wahl. Die Entscheidung der SWR-Gremien belegt die hohe Wertschätzung, die ihm entgegengebracht wird und ist nicht nur für den SWR, sondern auch insgesamt für die ARD eine gute Nachricht. Peter Boudgoust genießt in der ARD für sein großes Engagement und sein beständiges Eintreten für die Belange des öffentlich-rechtlichen Rundfunks großes Ansehen. Ich freue mich, ihn als zuverlässigen Stellvertreter für die Zeit des ARD-Vorsitzes und konstruktiven Partner im Kreis der Intendantinnen und Intendanten weiterhin an meiner Seite zu wissen." Der bisherige Intendant des Südwestrundfunks (SWR) bleibt auch weiterhin an der Spitze des Senders. Peter Boudgoust (56) wurde am Freitag, 10. Juni 2011, in Mainz für weitere fünf Jahre zum Intendanten des SWR gewählt. In der gemeinsamen Sitzung von Rundfunk- und Verwaltungsrat erhielt Boudgoust 66 von 72 Stimmen und ist damit für eine weitere Amtsperiode, beginnend am 1. Mai 2012, wiedergewählt. Als zentrale Ziele für diese zweite Amtszeit nannte Boudgoust, sich verstärkt für einen öffentlich-rechtlichen Jugendkanal zusammen mit dem ZDF einzusetzen, die SWR-Strukturen zu straffen und im SWR Fernsehen einen Experimentierplatz einzurichten. In einer zunehmend entsolidarisierten und von Egoismen geprägten Gesellschaft bilde der SWR einen starken Gegenpol. „Mit unseren Programmen bringen wir Menschen zusammen. Eben nicht mit klebrigen Süßstoff-Lockmitteln, sondern mit relevanten Angeboten zu relevanten Themen. Wir setzen auf Partnerschaft mit unseren Nutzern, geben Halt und Orientierung“, so Boudgoust.

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Neben einem Rückblick auf die zentralen Themen der laufenden Amtsperiode und auf die Zeit des ARD-Vorsitzes erläuterte Peter Boudgoust den Aufsichtsgremien die Ziele seiner zweiten Amtszeit. Hier treibe ihn vor allem die Sorge um, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk eine ganze Altersgruppe dem Trash-Fernsehen und den Krawall-Shows der kommerziellen Programmanbieter überlasse. Boudgoust: „Wir müssen mithelfen, dass gerade junge Menschen aus allen Schichten ankommen in dieser Gesellschaft, dass sie sich nicht an falschen Erfolgsmustern orientieren. Deshalb braucht diese Gesellschaft einen öffentlich-rechtlichen Jugendkanal.“ Der SWR arbeite bereits konkret an dieser Idee. Hörfunkdirektor und Fernsehdirektor hätten gemeinsam ein Entwicklungslabor aufgebaut, das neue Programmideen für Jugendliche in den Digitalkanal EinsPlus und bei DASDING.de einbringe. Boudgoust: „Wir haben bereits marktreife Produkte, wenn die Entscheidung für einen Jugendkanal gefallen sein wird. Allerdings: Allein wird die ARD das finanziell nicht schaffen. Gemeinsam mit dem ZDF wäre ein Jugendkanal morgen möglich. Hier will ich persönlich zu einem Ergebnis kommen in einer zweiten Amtszeit.“

Stand: Fri Jun 10 10:59:00 CEST 2011 Uhr

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