ARD zu Äußerungen von Staatskanzleichef Robra

Prof. Dr. Karola Wille. | Bildquelle: MDR/Daniela Höhn

ARD-Stellungnahme

ARD zu Äußerungen von Staatskanzleichef Robra

ARD-Vorsitzende Karola Wille:

"Die Tagesschau als erfolgreichste und unabhängige deutsche Nachrichtensendung sowie Das Erste insgesamt sind ein Garant für den aus den Regionen gespeisten freien bundesweiten Diskurs in unserem föderalen Land. Als ARD sind wir aufgrund unserer multimedialen und föderalen Struktur in besonderem Maße in der Lage, die Menschen in ganz Deutschland über alle sozialen und kulturellen Unterschiede hinweg zu verbinden und so einen gesamtgesellschaftlichen Diskurs auf einer gemeinsamen Basis herzustellen. Dazu gehört auch, dass die ARD immer wieder dafür sorgen muss, allen Regionen auch auf nationaler Ebene eine publizistische Stimme zu geben und damit ein kulturelles Miteinander zu ermöglichen."

In einer Zeit der Polarisierung in der Gesellschaft müsse aus Sicht der ARD alles getan werden, um die Vielfalt zu erhalten. Deswegen hat die ARD auch einen tiefgreifenden Reformprozess eingeleitet.

Karola Wille: "Aus der 1950 gegründeten Arbeitsgemeinschaft soll ein inhaltlich crossmedialer, strukturell integrierter föderaler Medienverbund werden, der auch zu Kostenersparnissen führt. Es geht darum, den Beitrag der Öffentlich-Rechtlichen für den demokratischen Zusammenhalt für die Zukunft zu sichern. Dafür werbe ich."

Die ARD hat Ende September einen Bericht zu Auftrag und Strukturoptimierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im digitalen Zeitalter an die Länder übergeben und auf ARD.de veröffentlicht.

Stand: Tue Oct 17 14:00:00 CEST 2017 Uhr

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