ARD zu KEF-Vorschlag: Rundfunkgebühr soll stabil bleiben

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ARD zu KEF-Vorschlag: Rundfunkgebühr soll stabil bleiben

Der Entwurf des 18. KEF-Berichts ist am 6. Oktober 2011 bei der ARD eingegangen. Hierin schlägt die KEF die Beibehaltung der derzeitigen monatlichen Gebühr in Höhe von 17,98 Euro über 2012 hinaus vor. Zwar stellt die KEF einen zusätzlichen Bedarf für ARD, ZDF und Deutschlandradio fest. Allerdings hält sie eine verlässliche Prognose der Erträge nach der Umstellung auf das neue Beitragsmodell nicht für möglich und begründet hiermit ihre Empfehlung zur Beitragsstabilität.Die ARD begrüßt diese Haltung. Damit wäre die monatliche Gebühr für mindestens sechs Jahre stabil. Mit ihren Einsparungen in Milliardenhöhe und der historisch niedrigen Finanzbedarfsanmeldung hat die ARD eine wichtige Voraussetzung für die von der KEF empfohlene Beitragsstabilität geschaffen. Diese Stabilität ist eine wichtige Grundlage für die Akzeptanz des neuen Beitragsmodells. Die KEF wird den Entwurf des 18. KEF-Berichts Ende Oktober mit den Ländern sowie auch mit den Rundfunkanstalten beraten. Voraussichtlich im Januar 2012 wird der Bericht dann veröffentlicht.

Stand: Thu Oct 06 14:02:00 CEST 2011 Uhr

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