Erneut ARD/ZDF-Frauen-Förderpreis für die HTWK Leipzig

Der ARD/ZDF Förderpreis "Frauen + Medientechnologie". | Bildquelle: ARD/ZDF Förderpreis "Frauen + Medientechnologie" / Claudius Pflug

ARD-Pressemeldung

Erneuter Förderpreisgewinn für die HTWK Leipzig

Aruscha Kramm (HTWK Leipzig) auf Platz 1, Lisa Ihde (Universität Potsdam) auf Platz 2 und Cordula Heithausen (RWTH Aachen) auf Rang 3 beim ARD/ZDF Förderpreis 2018

Am ersten IFA-Tag in Berlin wurden auf der Preisverleihung des ARD/ZDF Förderpreises "Frauen + Medientechnologie" die Preisränge verkündet und das zehnjährige Jubiläum des Förderpreises gefeiert. Die Preisträgerinnen des aktuellen Jahres wurden in Videoporträts und im Gespräch der Öffentlichkeit vorgestellt. Weitere Bühnengäste der Preisverleihung waren Preisträgerinnen aus den Vorjahren sowie ehemalige und aktuelle technische Direktorinnen und Direktoren der ARD-Anstalten. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln ließen sie zehn Jahre Förderpreisgeschichte Revue passieren. Alle betonten übereinstimmend, dass der Preis weiterhin seinen Sinn erfülle, weibliche Talente aus dem Medientechnologie-Bereich in die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu stellen und sie zu einer Karriere im öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland zu ermutigen. Vor rund 150 Gästen aus Medienbranche, Wissenschaft, Politik und Verbänden moderierte MDR-Fernsehmoderatorin Anja Koebel das Event.

Die Preisträgerinnen

Wie im Vorjahr belegt mit Aruscha Kramm auch in 2018 eine Absolventin der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig Platz 1 beim ARD/ZDF Förderpreis »Frauen + Medientechnologie«. Sie erhielt den ersten Preis für die Bachelorarbeit "Barrierefreiheit in mobilen Applikationen - Implementierung einer Sprachsteuerung". Darin entwickelte sie besonders für Sehbehinderte und Blinde einen Software-Prototyp zur Sprachsteuerung, der in verschiedene Smartphone Apps implementiert werden kann. Aruscha Kramm erhielt die Preistrophäe, verbunden mit einem Preisgeld von 5.000 Euro, aus den Händen von Franziska Rumpelt, der ARD/ZDF Förderpreisträgerin des Jahres 2013.

Lisa Ihde gewann Platz 2, der mit 3.000 Euro verbunden ist. Ausgezeichnet wurde sie für ihre Bachelorarbeit „Konzepte und Techniken zur Mixed-Reality-Visualisierung von Massiven 3D-Punktwolken“ an der Universität Potsdam. Diese Technik ermöglicht eine verbesserte Immersion für außenstehende Beobachter von Virtual-Reality-Umgebungen. Lisa Ihde bekam ihre Preistrophäe von Kathrin-Marie Bschor, ARD/ZDF Förderpreisträgerin des Jahres 2016.

Der mit 2.000 Euro dotierte 3. Preis ging an Cordula Heithausen für die Dissertation „Coding of Higher Order Motion Parameters for Video Compression” an der RWTH Aachen University. Mit verbesserten Algorithmen gelang ihr ein entscheidender Fortschritt in der Videokompression komplexer Bewegungen. An Cordula Heithausen wurde der Preis von Larissa Görner, Preisträgerin aus dem Jahr 2010, überreicht.

Ab dem 1. November 2018 sind wieder Bewerbungen für die Preisausschreibung zum ARD/ZDF Förderpreis "Frauen + Medientechnologie" 2019 möglich. Mehr Infos unter: www.ard-zdf-foerderpreis.de

Die Idee des Förderpreises

Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Deutschland wollen mit dem Förderpreis seit 2009 talentierte Frauen motivieren, sich im Rahmen ihres Studiums mit dem Bereich der audiovisuellen Medienproduktion und -distribution auseinanderzusetzen. Außerdem sollen karrierefördernde Kontakte in die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten vermittelt werden.

Unter dem Slogan "Meine Idee schreibt Zukunft" richtet sich der Förderpreis an Absolventinnen von Hochschulen und Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz, deren Abschlussarbeiten sich mit aktuellen technischen Fragestellungen aus dem Bereich der audiovisuellen Medien befassen.

Ausrichtung und Vergabe des ARD/ZDF Förderpreises "Frauen + Medientechnologie" liegen bei der ARD.ZDF medienakademie, der Fort- und Weiterbildungseinrichtung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland.

Stand: Fri Aug 31 11:30:00 CEST 2018 Uhr

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