Exclusiv im Ersten – Die Sommerstaffel 2013

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ARD Pressemeldung

Exclusiv im Ersten – Die Sommerstaffel 2013

Sechs Primetime-Reportagen ab 22. Juli 2013

Es hat mittlerweile gute Tradition: Wenn sich in vielen Programmen das Sommerloch auftut, bietet die Sommerstaffel von "Exclusiv im Ersten" zur besten Sendezeit spannende und bestens recherchierte Reportagen. Autorinnen und Autoren aus den Redaktionen der politischen Magazine decken in ihren 30-minütigen Filmen Missstände auf und analysieren die Hintergründe. Die Termine und die Themen im Überblick:

 

Montag, 22. Juli 2013, 21.50 Uhr

"Verkaufte Kinderseelen - Zwangsprostitution in unserer Nachbarschaft" (BR)

Die Methode der Täter ist immer dieselbe: Liebesheuchelei und falsche Versprechungen - auf diese Art und Weise bringen Menschenhändler Minderjährige aus den armen Regionen Europas nach Deutschland. Auch hier werden Minderjährige angesprochen und getäuscht - im realen Leben und über das Internet. Die Opfer sind nicht älter als 15 oder 16. Sie sind eigentlich noch Kinder und werden dazu gezwungen, sich in privaten Wohnungen und manchmal auch in Bordellen zu prostituieren. Die Gesetzeslage in Deutschland macht es den Tätern oft einfach - mangelnder Opferschutz und schwierige Strafverfolgung sind nur zwei Aspekte. Die Reportage gibt einen Einblick in eine erschreckende Parallelwelt.

 

Montag, 29. Juli 2013, 21.50 Uhr

"Ich sag jetzt nichts mehr - Der ganz normale Wahnsinn am Amtsgericht" (rbb)

Leipzig - das größte Amtsgericht in den neuen Bundesländern. Im Stundentakt wird hier Recht gesprochen. Die Reportage gibt einen außergewöhnlichen Einblick in die Arbeit von Richtern, in die großen und kleinen menschlichen Dramen und Abgründe, die sich am Amtsgericht spiegeln.

 

Donnerstag, 1. August 2013, 21.45 Uhr

"Gewalt hinter Gittern" (NDR)

Die Reportage führt in eine düstere Parallelwelt, die der Staat offenbar längst nicht mehr voll im Griff hat. Gefangene beschreiben Strafrituale und Massenschlägereien, berichten von überforderten Wärtern und laschen Kontrollen. Dabei müsste der Staat gerade hier seine Stärke beweisen, schließlich ist er in den Gefängnissen zu 100 % für Sicherheit und Ordnung verantwortlich.

 

Dienstag, 6. August 2013, 21.45 Uhr

"Deutschland im Stress" (MDR)

Eine Reise durch ein krankes Land. Die Reporter treffen Menschen, die offen über ihre Krankheit sprechen. Sie reden mit Medizinern, die das Krankheitsbild erklären und Therapiewege vorstellen. Sie begegnen Patienten, die ihr Leben völlig auf den Kopf gestellt haben und komplett ausgestiegen sind. Und sie thematisieren, dass jeder betroffen sein kann.

 

Montag, 12. August 2013, 21.45 Uhr

"Miete rauf, Mieter raus! Die fiesen Tricks der Spekulanten" (SWR)

Die Mieten in den Ballungsräumen explodieren. Das soziale Gefüge der Innenstädte verändert sich. Arme werden zusehends an den Rand gedrängt, selbst die Mittelschicht kann sich Wohnen in den Großstädten kaum noch leisten. Finanzinvestoren, Spekulanten und mittelständische Immobilieneigentümer profitieren unterdessen von der Wohnungsnot - sie streichen mit "Betongold" hohe Renditen ein. 

Die Reportage führt langjährige Recherchen des ARD-Politikmagazins REPORT MAINZ zur Wohnungsnot in Deutschland weiter und beleuchtet Schicksale von Mietern, die trickreich aus ihren vier Wänden vertrieben werden sollen, obwohl Wohnen in Deutschland ein Grundrecht ist. Die Autoren folgen der Spur von Spekulanten, die für hohe Renditen Familien und Rentner aus ihrem angestammten Lebensumfeld vertreiben. Sie versuchen, die Methoden der Profiteure des grassierenden Mietwahnsinns aufzudecken. Und sie fragen nach der Verantwortung von Vermietern, Lobbyisten und Politikern für die Situation auf dem Wohnungsmarkt.

 

Montag, 19. August 2013, 21.55 Uhr

"Deutschlands neue Slums - Das Geschäft mit den Armuts-Einwanderern" (WDR)

Undercover unterwegs in den Hinterhöfen Deutschlands: In deutschen Großstädten entstehen Elendsquartiere, wie wir sie aus Entwicklungsländern kennen. Vor allem Bulgaren und Rumänen sind als billige Arbeitskräfte willkommen, hausen aber in leer stehenden Häusern oder Kellern. Einen Teil ihres Lohnes müssen sie an Vermittler abgeben - wenn sie überhaupt Lohn bekommen.

Stand: Tue Jun 25 00:00:00 CEST 2013 Uhr

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