Herausragende ARD-Dokumentation "Lidl-Check": Qualität und Quote

Kundinnen in einem Supermarkt. | Bildquelle: WDR/dpa

ARD Pressemeldung

Herausragende ARD-Dokumentation "Lidl-Check": Qualität und Quote

Das Erste setzt im Jahr der ARD-Info-Offensive ein deutliches Ausrufezeichen: Das überregional neue Format "Markencheck" – bereits im WDR Fernsehen sehr erfolgreich – überzeugte zur besten Sendezeit Zuschauer wie Kritiker. Die 45 Minuten lange Dokumentation "Der Lidl-Check" über den Lebensmittel-Discounter schalteten am 9. Januar 2012 um 20.15 Uhr 6,31 Millionen Zuschauer bei einem Marktanteil von 18,5 Prozent ein.

In der Folge erreichte auch Frank Plasbergs Talk "Hart aber fair" mit dem Thema "Der Pattex-Präsident - was lehrt der Fall Wulff?" äußerst gute Zuschauer-Werte und kam auf 4,20 Millionen Zuschauer (12,9 Prozent MA). Das ist der höchste Montagsmarktanteil und die beste Reichweite seit März 2010 für den WDR-Talker.

"Informationsorientierte Programmierung in der richtigen Mischung"

Für ARD-Chefredakteur Thomas Baumann ist dieser Erfolg ein deutliches Zeichen: "Der gestrige Abend im Ersten zeigt, dass eine informationsorientierte Programmierung in der richtigen Mischung auch gegen starke fiktionale Formate und Unterhaltungsangebote bestehen kann!" Auch bei den 14- bis 49-Jährigen lagen die Quoten des "Lidl-Checks" auf ähnlichem Niveau. Hier war die Dokumentation mit 2,21 Millionen Zuschauern und einem hervorragenden Marktanteil von 17,0 Prozent sogar Marktführer.

"Markencheck" schon beim WDR sehr erfolgreich

Schon im WDR Fernsehen war die "Markencheck"-Reihe ein großer Erfolg. Ende August vergangenen Jahres hatte der Kölner Sender einen "Aldi-Check" ausgestrahlt - und erreichte damit in Nordrhein-Westfalen einen Marktanteil von 20 Prozent. Das entspricht 1,33 Millionen Zuschauern in NRW. Der große Erfolg bei den Zuschauern, aber vor allem auch die sehr hohe Qualität der einzelnen Beiträge überzeugten die ARD-Programm-Verantwortlichen, das Format auch in die Prime Time des Ersten zu nehmen.

Große Marken im Visier

"Große Marken faszinieren, aber sie üben auch großen Einfluss aus auf unseren Alltag", sagte Jörg Schönenborn, Chefredakteur des Westdeutschen Rundfunks, über die 20.15-Uhr-Dokumentation. "Deshalb ist es so wichtig, dass wir sie journalistisch ins Visier nehmen. In dieser Situation ist der Markencheck im besten Sinne Anwalt der Zuschauer." Der "Lidl-Check" fragt in Preisvergleichen, Produktverkostungen und Laboruntersuchungen sowie in Gesprächen mit ehemaligen und heutigen Mitarbeitern, was von dem Discounter-Riesen zu halten ist. Kriterien dabei sind unter anderem Preisvorteil, Qualität und Fairness.

Kritiker loben das neue Fernsehformat

Aber nicht nur die Quoten sind sehr gut, auch die Kritiker loben die Dokumentation und das Format im Ersten. So schreibt das "Handelsblatt", die Autoren Herbert Kordes und Shafagh Laghai hätten den Mythos Lidl entzaubert. Die Sendung sei aber nicht nur wegen ihres Ergebnisses bemerkenswert. Denn: "Verbrauchernahe Themen gab es in dieser Länge und um die Uhrzeit noch nie." Mit der Serie "Markencheck" nehme die ARD erstmals zur besten Sendezeit populäre Unternehmen kritisch unter die Lupe.

Lidl ist erst der Anfang der "Markencheck"-Serie in der ARD. Am 16. Januar 2012 wird das Erste um 20.15 Uhr den "McDonald's-Check" ausstrahlen. Am 23. Januar 2012 folgt dann der "H&M-Check".

Stand: Tue Jan 10 13:00:00 CET 2012 Uhr

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