Klarstellung: Die ARD und Gottschalk

Thomas Gottschalk. | Bildquelle: picture-alliance/dpa

ARD Pressemeldung

Klarstellung: Die ARD und Gottschalk

"Die ARD will Gottschalk nicht mehr", titelte am 22.3.2012 irreführend die Tageszeitung "Die Welt". Die ARD-Vorsitzende Monika Piel stellt klar, dass die Intendanten-Runde sich dafür ausgesprochen hat, der Sendung "Gottschalk Live" Raum zur Weiterentwicklung zu geben.

Piel: "Raum zur Weiterentwicklung"

"Am Montag dieser Woche hat eine der regelmäßigen Schaltkonferenzen der Intendantinnen und Intendanten stattgefunden. Neben anderen Themen wurde dabei unter anderem über das Format "Gottschalk Live" gesprochen, das ja seit eben diesem Montag auch weiter entwickelt wird.

Die Intendantinnen und Intendanten haben - anders als in einem Zeitungsartikel heute angedeutet – ausdrücklich keine Entscheidung getroffen, die Sendung "Gottschalk Live" zu beenden und von dem vertraglich vorgesehenen Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen. Die Runde hat sich vielmehr dafür ausgesprochen, der Sendung Raum zur Weiterentwicklung zu geben. Die ARD-Vorsitzende und WDR-Intendantin Monika Piel betont: "Es wäre ja auch unsinnig, zeitgleich mit dem Relaunch der Sendung "Gottschalk Live" deren vorzeitiges Ende zu beschließen."

Marmor: "Relaunch ist notwendig und sinnvoll"

Dazu auch NDR-Intendant Lutz Marmor: "Einem Beschluss, "Gottschalk live" zum gegenwärtigen Zeitpunkt zu beenden, hätte ich widersprochen. Der Relaunch ist notwendig und sinnvoll. Dabei werden wir Thomas Gottschalk unterstützen. Die Ergebnisse gilt es ohne Hektik zu bewerten."

Stand: Thu Mar 22 00:00:00 CET 2012 Uhr

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