Premiere fürs "PremierenKino": Neue Reihe mit acht hochklassigen Kinoabenden im Ersten, ab 13. September 2016, immer dienstags ab 22.45 Uhr

Die Schauspieler Tony Revolori (2.v.l.) als Zero Moustafa, Tilda Swinton (2.v.r.) als Madame D. und Ralph Fiennes (r) als Gustave H. in einer Filmszene von "Grand Budapest Hotel". | Bildquelle: picture-alliance/dpa

ARD Pressemeldung

Premiere fürs "PremierenKino": Neue Reihe mit acht hochklassigen Kinoabenden im Ersten, ab 13. September 2016, immer dienstags ab 22.45 Uhr

Das "SommerKino" bekommt eine Verlängerung in den Herbst: Erstmalig zeigt Das Erste acht international erfolgreiche Kinoproduktionen, darunter auch mehrere ARD-Koproduktionen, als TV- und Free-TV-Premieren, im Rahmen der neuen Reihe "PremierenKino".

Herres: " Neuer saisonaler Sendeplatz im Ersten"

Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen: "Mit dem "PremierenKino" hat Das Erste ab sofort einen neuen saisonalen Sendplatz im Herbst für das Kino. Und die acht Filme, die wir unseren Zuschauern in der ersten Staffel zeigen können, sind absolute Kinohighlights. Besonders freut es mich, dass darunter auch drei deutsche, von der ARD koproduzierte Filme sind. Das deutsche Kino hat viel zu bieten, das den internationalen Vergleich nicht scheuen muss. Maren Ades "Toni Erdmann" hat es in Cannes gerade eindrucksvoll bewiesen. Deshalb ist es uns auch ein Anliegen, das Kino "Made in Germany" mit unserem Engagement weiter nach vorn zu bringen."

Auftakt mit "Grand Budapest Hotel"

Zum Auftakt des "PremierenKinos" entführt das Oscar-prämierte Meisterwerk von Kultregisseur Wes Anderson in einen skurrilen Mikrokosmos, der den morbiden Charme der Habsburger Zeit atmet. Die Tragikomödie erzählt auf wunderbare Weise vom bewegten Leben des Concierge Gustave (Ralph Fiennes) und seines treuen Lobby-Boys Zero, einem kostbaren Vermächtnis, dem Mordverdacht und der Historie des "Grand Budapest Hotel".

"Belle – Die Nichte des Lordkanzlers"

In historischer Zeit bewegt sich auch "Belle – Die Nichte des Lordkanzlers", dem die wahre Geschichte der Dido Elizabeth Belle zu Grunde liegt. Als uneheliches Kind eines britisches Offiziers und einer schwarzen Schiffssklavin wächst Belle zunächst mit aristokratischen Privilegien auf. Der atemberaubend schöne Kostümfilm beschränkt sich jedoch nicht nur auf die heile Welt, sondern zeigt in Belles Streben nach Emanzipation die Enge einer rassistisch geprägten Gesellschaft.

"Dallas Buyers Club"

Mut und Durchhaltevermögen beweist auch Ron Woodroof (Matthew McConaughey) im ebenfalls Oscar-prämierten "Dallas Buyers Club". Als schwerkranker Aids-Patient muss er nicht nur gegen seine tödliche Krankheit, sondern auch gegen zynische Wirtschaftsinteressen ankämpfen.

"Ich.Darf.Nicht.Schlafen"

Einen Alptraum anderer Art erlebt Christine, gespielt von Nicole Kidman, in der psychologisch raffinierten Bestseller-Verfilmung "Ich.Darf.Nicht.Schlafen". Als Frau ohne Erinnerungsvermögen versucht sie, in Sisyphusarbeit ihr Leben wieder herzustellen.

"Quartett – Eine ewig junge Leidenschaft"

Mit "Quartett – Eine ewig junge Leidenschaft" feiert ein weiterer britischer Kinofilm seine Free-TV-Premiere. Dem 75-jährigen Hollywood-Star Dustin Hoffman gelang mit seinem Regiedebüt eine hinreißende Komödie über Musik und das Altern.

"Alles inklusive"

Nicht mehr ganz jung ist auch Ingrid, einst Strandkönigin der Costa del Sol, in der von Doris Dörrie nach ihrem gleichnamigen Roman ebenso liebevoll wie ironisch inszenierten Tragikomödie "Alles inklusive" (BR/ARD Degeto). Als Hippie-Mädchen war Ingrid (Hannelore Elsner) die Strandkönig der Costa del Sol. Heute erkennt sie "ihr" Torremolinos, grau und eintönig, nicht wieder. Von ihrer Tochter nach einer Hüft-Operation dorthin zur Erholung geschickt, fühlt sie sich in ihrem einstigen Paradies völlig fremd.

"Exit Marrakech"

Familienkonflikte müssen Sohn Ben (Samuel Schneider) und Vater Heinrich (Ulrich Tukur) in Caroline Links "Exit Marrakech" (ARD Degeto/BR/ARTE) ausfechten: Ihr bildgewaltiges Roadmovie vor exotischer Kulisse erkundet die fremde Kultur aus der unbedarften Perspektive eines jungen Ausreißers, der seinen Vater erst zur Weißglut bringen muss, um von ihm wahrgenommen zu werden.

"Global Player – Wo wir sind isch vorne"

Den Bogen aus einer schwäbischen Kleinstadt bis nach China schlägt "Global Player – Wo wir sind isch vorne" (ARD Degeto/SWR). Globalisierung – Fluch oder Hoffnung? Daran scheiden sich die Geister der Mitglieder des Familienunternehmens. Neben internen Kämpfen droht auch eine Übernahmeschlacht der asiatischen Investoren.

Stand: Tue Jun 28 15:00:00 CEST 2016 Uhr

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