Auftrag der ARD

Tagesschau-Sprecher Jan Hofer im Tagesschau-Studio. | Bildquelle: NDR / Thorsten Jander

Auftrag der ARD

Die ARD hat den gesetzlichen Auftrag, mit ihren Programmen der Information, Bildung, Beratung und Unterhaltung zu dienen. Ihr Ziel ist es, mit ihren Angeboten täglich möglichst viele Menschen zu erreichen. Der Auftrag der ARD und des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist in den Landesrundfunkgesetzen und im Rundfunkstaatsvertrag festgelegt. Er definiert auch die Zahl der Programme, die wesentlich zur Meinungs- und Medienvielfalt in Deutschland beitragen

Auch Internet-Angebote gehören zum Auftrag

Der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks umfasst ausdrücklich auch die Onlineangebote der ARD. Im Rahmen des so genannten dualen Systems stehen die öffentlich-rechtlichen Angebote von ARD, ZDF und Deutschlandradio sowie die der kommerziellen Veranstalter nebeneinander. Die ARD-Satzung regelt die Zusammenarbeit der Landesrundfunkanstalten und die Gestaltung des gemeinsamen Fernsehprogramms "Das Erste".

ARD-Leitlinien und -Berichte

In den Leitlinien für "Das Erste" und die Telemedienangebote trifft die ARD grundlegende Aussagen zum Programm und beschreibt geplante Schwerpunkte für einen Zeitraum von jeweils zwei Jahren. In einem nachfolgenden Bericht informiert die ARD die Öffentlichkeit über die Umsetzung der angekündigten Vorhaben. Einige Landesrundfunkanstalten legen ebenfalls eigene Leitlinien oder Berichte vor.

Rundfunkbeitrag ist im Staatsvertrag verankert

Seit dem 1.1.2013 steht die solidarische Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks durch alle Bürger unter dem Motto "Eine Wohnung – ein Beitrag". Der Rundfunkbeitrag garantiert eine von wirtschaftlichen und politischen Interessen unabhängige Berichterstattung. In der 15. Novelle des Rundfunkstaatsvertrags sind die gesetzlichen Grundlagen dazu festgehalten.

Stand: 17.05.2016, 00.00 Uhr

Dokumente

Darstellung: