Ausgezeichnet

ARD-Schriftzug im "Walk of Fame"-Stern. | Bildquelle: colourbox.de / ARD.de

Ausgezeichnet

Preise und Auszeichnungen für die ARD

Jedes Jahr werden die ARD und die Landesrundfunkanstalten für ihre Fernseh- und Radioproduktionen sowie Neuheiten im Bereich Multimedia mit renommierten Preisen ausgezeichnet. Die Vielzahl der preisgekrönten Produktionen und Autoren belegt eindrucksvoll den hohen Qualitätsstandard der ARD-Beiträge in unterschiedlichen Themenfeldern. Bei den wichtigen Wettbewerben im Bereich Hörfunk und Hörspiel ist die ARD fast konkurrenzlos und wird für ihre Produktionen regelmäßig mit den bedeutenden Radiopreisen ausgezeichnet.

Emmy Award

Bei den 44. International Emmy Awards für ausländische TV-Produktionen wurden am 21. November 2016 in New York auch zwei ARD-Produktionen ausgezeichnet. Die International Academy of Television Arts & Sciences kürt mit dem Award alljährlich die besten, außerhalb der USA produzierten und ausgestrahlten Fernsehsendungen.

Auf der Suche nach der Wahrheit kreuzen sich Elkes (Christiane Paul) Wege mit denen des BKA-Beamten Heinrich Buch (Heino Ferch).. | Bildquelle: WDR/Nik Konietzny

Als beste Hauptdarstellerin wurde Christiane Paul für ihre Darstellung in dem Fernsehfilm "Unterm Radar" (DER/ARD Degeto) mit dem International Emmy Award ausgezeichnet und setzte sich damit gegen starke internationale Konkurrenz durch. Darin spielt Paul eine Richterin, deren Leben durcheinander gewirbelt wird, als ihre Tochter der Beteiligung an einem Bombenanschlag in Berlin verdächtigt wird. mehr...

Rafed Ahmed Alwan, auch bekannt als "Curveball". | Bildquelle: SWR/Julia Schlingmann

Die deutsche Produktion "Krieg der Lügen – Curveball und der Irakkrieg" (SWR/BR) wurde zum besten Dokumentarfilm gekürt. Der Film von Regisseur Matthias Bittner entstand als Abschlusswerk an der Filmakademie Baden-Württemberg und beleuchtet die Vorgeschichte des Irakkriegs 2003. Er porträtiert den irakischen Chemieingenieur, der ausländischen Geheimdiensten falsche Informationen über vermeintliche Biowaffen und geheime Anlagen geliefert hatte. mehr...

Robert-Geisendörfer-Preis

Die Evangelische Kirche zeichnete am 19. September 2016 vier ARD-Produktionen mit dem Robert-Geisendörfer-Preis aus. Diese Auszeichnung wird an Hörfunk- und Fernsehsendungen verliehen,  "die das persönliche und soziale Verantwortungsbewusstsein stärken, die zur gegenseitigen Achtung der Geschlechter und zum guten Miteinander von einzelnen, Gruppen und Völkern beitragen, die die christliche Orientierung vertiefen und einen Beitrag zur Überwindung von Gewalt leisten."

Ein Preis geht  an Christian Hinkelmann und Sharon Welzel (Autoren) für ihren Beitrag  "Auschwitz-Stolpersteine. Stolpern gegen das Vergessen" (NDR). Das Radioprogramm für junge Hörerinnen und Hörer lässt Überlebende des Vernichtungslagers Auschwitz zu Wort kommen. Erlebnisberichte, die eine Woche lang wie Stolpersteine ins Programm gerollt wurden und Gelegenheit boten, sich mit dem Holocaust auseinanderzusetzen. Für das Projekt wurde über Monate in den Schallarchiven der ARD recherchiert. mehr...

Martin Brambach, Sprecher in dem Hörspiel "Illegale Helfer". | Bildquelle: WDR/Sibylle Anneck

Ein Preis geht  Maxi Obexer (Buch) und Martin Zylka (Regie) für das Hörspiel "Illegale Helfer" (WDR). Gewissensentscheidungen können auch in einem Rechtsstaat dazu führen, dass der Einzelne mit dem Gesetz in Konflikt gerät. Das Hörspiel fordert zum Nachdenken darüber auf, was Mitmenschlichkeit ist und welche Konsequenzen sie haben kann. Ein wichtiges Stück zur richtigen Zeit, das grundlegende moralische Fragen aufwirft. mehr...

Abdel-hanan Alo aus Syrien. | Bildquelle: NDR

Ein Preis geht an Daniela Raskito und Sven Hille (Buch und Regie) für  die Reihe im NDR Fernsehen  "#EinMomentDerBleibt. Wenn Flüchtlinge erzählen" (NDR). Es sind Nahaufnahmen der besonderen Art, Flüchtlinge erzählen von ihrem Leben – vor ihrer Flucht, von ihrer Flucht, davon, was sie erlebt und erlitten haben. Mit radikaler und konsequenter filmischer Reduktion gelingt ein eindringlicher Appell, dass jeder Mensch zählt und seine Rechte nicht verhandelbar sind. mehr...

Autorin Julia Albrecht und Matthias Albrecht im Gespräch. | Bildquelle: PHOENIX/WDR/zero one film

Ein Preis geht an Julia Albrecht und Dagmar Gallenmüller (Buch und Regie) für den Dokumentarfilm "Die Folgen der Tat" (WDR). Der Dokumentarfilm ist eine persönliche Aufarbeitung der Beteiligung von Susanne Albrecht an dem RAF-Attentat an Jürgen Ponto. Ein kluger Interviewfilm, der sich mit analytischer Distanz und familiärer Intimität der heillosen Geschichte nähert. Und ein Film über das Schweigen, und damit ein umso wichtigeres Statement. mehr...

Grimme-Preis

Sieben Grimme-Preise gingen am 11. April 2016 an ARD-Koproduktionen. Neu sind  die Kategorie "Kinder & Jugend" sowie die Rubriken "Besondere Journalistische Leistung" und "Innovation". Insgesamt wurden 14 Formate ausgezeichnet.

ehemaliges Stahlwerksgelände in Dortmund. | Bildquelle: filmproduktion loekenfranke gbr

Grimme-Preis in der Kategorie Information und Kultur. Michael Loeken und Ulrike Franke (Buch und Regie)  werden für die Langzeitdokumentation "Göttliche Lage" (WDR/ARTE) ausgezeichnet. Der Dokumentarfilm zeigt, wie sich ein ehemaliges Stahlwerksgelände in Dortmund in einen neuen Stadtteil verwandelt. Die Jury bescheinigt der Doku ein wunderbares Gespür für soziale Umbrüche. mehr...

Matthias Albrecht und Autorin Julia Albrecht im Gespräch.. | Bildquelle: PHOENIX/WDR/zero one film

Grimme-Preis in der Kategorie Information und Kultur / Spezial. Julia Albrecht und Dagmar Gallenmüller (Buch und Regie) erhalten einen Grimme-Preis für ihren Film an "Die Folgen der Tat" (WDR/SWR/NDR). Die Dokumentation setzt sich mit der folgenschweren Entscheidung von Julia Albrechts Schwester Susanne auseinander, die 1977 am RAF-Attentat auf den damaligen Chef der Dresdner Bank Jürgen Ponto beteiligt war. mehr...

Der Schauspieler Hanno Koffler in der Rolle des Peter Zierler, eines Mitarbeiters des Waffenherstellers HSW.. | Bildquelle: SWR/Diwa Film

Grimme-Preis in der Kategorie Information & Kultur / Besondere journalistische Leistung. Mit dem in diesem Jahr zum ersten Mal verliehenen Preis für eine „Besondere Journalistische Leistung“ innerhalb der Kategorie "Information & Kultur" wird Daniel Harrich stellvertretend für das Team von "Tödliche Exporte" (SWR/BR) ausgezeichnet. Die Jury lobt die "außergewöhnliche investigative Recherche“ zum Thema des illegalen Waffenhandels und die "beispielhafte Aufbereitung des zusammengeführten Materials in verschiedenen Fernsehformaten", u.a. in dem Spielfilm "Meister des Todes" (SWR). mehr...

Olli Dittrich als Franz Beckenbauer. | Bildquelle: WDR/Beba Lindhorst

Grimme-Preis in der Kategorie Unterhaltung. Olli Dittrich und Tom Theunissen (Buch und Regie) sowie Marcus Foag (Produktion) erhalten für "Schorsch Aigner – der Mann, der Franz Beckenbauer war" (WDR) einen Grimme-Preis in der Kategorie Unterhaltung. Olli Dittrich spielt in der Fernsehsatire die Kunstfigur Schorsch Aigner als Franz Beckenbauers Doppelgänger. mehr...

Fallschirmspringer. | Bildquelle: RBB

Grimme-Preis in der Kategorie Unterhaltung / Innovationspreis. Der 2016 zum ersten Mal verliehene Innovationspreis in der Kategorie Unterhaltung geht an Dominik Bretsch und Simon Hufeisen (Buch und Regie) sowie Søren Schumann (Redaktion) für das Format "Streetphilosophy" (RBB/ARTE) In vier Teilen forscht die Reihe großen Philosophen und großen Fragen nach. mehr...

Die Schauspieler Florian Lukas und Lisa Wagner in "Weissensee". | Bildquelle: ARD/Julia Terjung

Grimme-Preis in der Kategorie Fiktion für die dritte Staffel von "Weissensee" (ARD/MDR/Degeto). Friedemann Fromm (Buch/Regie), Annette Hess (Buch), Mark Müller-Kaldenberg und Regina Ziegler  (Produktion), Jörg Hartmann und Ruth Reinecke (Darstellung) werden für die dritte Staffel von "Weissensee" (BR) geehrt. Die Staffel beginnt mit dem Mauerfall am 9.11.1989 und reicht bis zu Stürmung der Stasi-Zentrale im Januar 1990. mehr...

Filmszene aus "Eene Mene Bu". | Bildquelle: KiKA/BASTEI Media GmbH

Grimme-Preis in der Kategorie Kinder & Jugend für "Eene Mene Bu" (KiKA). Diana Jung, Peter Kroker und Matthias Franzmann werden für die Redaktion der Mitmach-Sendung "Ene Mene Bu" (KiKA) ausgezeichnet. Die Jury hält die Sendung für "auf allen Ebenen gelungenes Kinderfernsehen  zur ästhetischen Bildung". mehr...

Stand: Thu Nov 24 00:00:00 CET 2016 Uhr

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