Historische Kommission der ARD

ein Radiogerät um 1950. | Bildquelle: Deutsches Rundfunkarchiv

Historische Kommission der ARD

Kein bedeutendes Ereignis, kein relevantes Thema, keine signifikanten Entwicklungen in Deutschland und der Welt, die nicht ihren Niederschlag in den Hörfunk- und Fernsehprogrammen gefunden hätten – daher ist die Reflexion darüber immer gleichzeitig eine Beschäftigung mit dem gesellschaftlichen, politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Werden und Wandel unserer Gesellschaft.

Die Historische Kommission widmet sich der Geschichte des Rundfunks in Deutschland, insbesondere der des öffentlich-rechtlich organisierten Rundfunks seit 1945.

Ziel der Kommission ist es, die Hervorbringungen und die gesellschaftlichen Wirkungen des Rundfunks  als zentrale Einrichtung gesellschaftlicher Kommunikation aufzuzeigen und zu dokumentieren – auch als Begründung seiner "nicht mehr hinweg zudenkenden Existenz", wie es das Bundesverfassungsgericht einmal formuliert hat.

Die Historische Kommission entwickelt Maßstäbe, um rundfunkgeschichtliche Quellen zu erfassen und zu bewahren. Darüber hinaus stärkt sie die rundfunk­historische Forschung. So hat sie maßgeblich die von Hans Bausch 1980 herausgegebene fünfbändige Reihe "Rundfunk in Deutschland" initiiert – noch heute ein Standardwerk.

Zudem führt die Historische Kommission in unregelmäßigen Abständen mediengeschichtliche Symposien durch. Sie erörtert archivfachliche Fragen, Themen der Überlieferungssicherung, beispielsweise durch den Aufbau eines Zeitzeugenarchivs, oder die Herausforderungen, die sich aus der Verwendung neuer digitaler Quellen ergeben.

Am 28. Mai 2014 veranstaltete die Historische Kommission der ARD in Hamburg ein Symposium unter dem Titel "Im öffentlichen Interesse - Bedeutung und Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks". mehr...

Stand: Thu May 29 00:00:00 CEST 2014 Uhr

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