Publikationen

ein Bücherregal mit vielen Büchern. | Bildquelle: colourbox.de

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Publikationen

Flucht und Vertreibung im Rundfunk

Tondokumente aus den Jahren 1945 bis 1960 (Audio-CD)

Herausgegeben vom Hans-Bredow-Institut, unterstützt von der Historischen Kommission der ARD, der Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv und den Archiven und Dokumentationsabteilungen der ARD-Rundfunkanstalten.

Verlag Hans-Bredow-Institut, 2017

ISBN: 978-3-87296-140-2

CD-Titel "Flucht und Vertreibung im Rundfunk". | Bildquelle: Verlag Hans-Bredow-Institut

Ist die Lage von Flüchtlingen in Deutschland heute wirklich neu? Wo liegen Spezifika, wo Parallelen von Flucht- und Integrationsprozessen in Geschichte und Gegenwart?

Die CD enthält Ausschnitte aus Tondokumenten des deutschen Rundfunks der Jahre 1945 bis 1960. Sie zeigt auf, wie der west- und der ostdeutsche Rundfunk damals über die Ankunft, die Herkunft und die Erlebnisse deutscher Flüchtlinge und Vertriebener berichteten. Dadurch soll die CD Aufklärung über die historische Situation leisten und zugleich Fragen nach Parallelen und Unterschieden zur Gegenwart aufwerfen. Die CD unterstützt damit die historische Wissensvermittlung an Schulen, Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen. Auch soll sie Journalistinnen und Journalisten Materialien an die Hand geben, um aktuelle und historische Aspekte zur Flüchtlingsaufnahme in Deutschland mit neuem Hintergrundwissen kommentieren zu können. Schließlich soll die CD neue zeit- und medienhistorische Forschungen anstoßen.

Die CD kann kostenfrei beim Hans-Bredow-Institut abgeholt oder durch Zusendung eines rückfrankierten Umschlags dort bestellt werden:

Hans-Bredow-Institut

Rothenbaumchaussee 36

20148 Hamburg

www.hans-bredow-institut.de

Klangbeispiele

Infoblatt

 

Das Gedächtnis des Rundfunks

Die Archive der öffentlich-rechtlichen Sender und ihre Bedeutung für die Forschung

Herausgegeben von Prof. Dr. Markus Behmer, Dr. Birgit Bernard und Bettina Hasselbring

Wiesbaden: Springer Fachmedien, 2014

auch als e-Book: ISBN 978-3-531-19012-9

Buchtitel "Das Gedächtnis des Rundfunks". | Bildquelle: Springer VS / Deutsches Rundfunkarchiv

Das Deutsche Rundfunkarchiv in Frankfurt und Babelsberg sowie die diversen Hörfunk-, Fernseh-, Bild- und Historischen Archive der ARD-Rundfunkanstalten, des Deutschlandradios und des ZDF bewahren das Gedächtnis des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland. In dem Reader wird erstmals die vielfältige Archivlandschaft kompakt beschrieben. Weiter werden die verschiedenen Quellengattungen – von Audio- und Filmmaterialien, über Unternehmensakten und anderem Schrift- und Sammlungsgut bis hin zu Nachlässen, Fotos, Noten und Objekten zur Programmgeschichte – und ihre Nutzungsmöglichkeiten vorgestellt. Wissenschaftler/innen unterschiedlicher Disziplinen - Geschichtswissenschaft, Ethnologie, Germanistik, Musik- und Kunstwissenschaft, Kommunikations- und Medienwissenschaft - geben schließlich anhand konkreter Projekte Einblicke in den Umgang mit den unterschiedlichen Dokumenten – und zeigen auch Desiderate auf. Das in enger Kooperation von Mitarbeiter/innen vieler Archive und Archivnutzern, eben den Forscher/innen, entstandene Buch will allen, die sich mit der Entwicklung des deutschen Rundfunks befassen, einen umfassenden Service bieten, neue Einblicke vermitteln und so auch zu neuen Studien anregen.

 

Die Ideologiepolizei

Überarbeitete Fassung der Studie "Die rundfunkbezogenen Aktivitäten des Ministeriums für Staatssicherheit der ehemaligen DDR in der DDR sowie in der Bundesrepublik Deutschland"

Herausgegeben von der Historischen Kommission der ARD

Verantwortlich für den Herausgeber: Dietrich Schwarzkopf

Frankfurt am Main: DRA, 2008

Buchtitel "Die Ideologiepolizei". | Bildquelle: Deutsches Rundfunkarchiv

Unter dem Titel "Die Ideologiepolizei" hat die ARD die von ihr in Auftrag gegebene Studie des Forschungsverbunds SED-Staat der Freien Universität Berlin über die rundfunkbezogenen Aktivitäten des Staatssicherheitsdienstes der DDR in Ost- und Westdeutschland in vollem Umfang veröffentlicht. Die Studie wurde unter Berücksichtigung des Standes der Rechtssprechung, nicht zuletzt zur Nennung der Namen beteiligter oder betroffener Personen, überarbeitet. "Die Studie ist die erste umfassende wissenschaftliche Darstellung dieses Teils der deutschen Rundfunkgeschichte nach 1945. Sie ist zugleich eine exemplarische Untersuchung der Medienpolitik undemokratischer Systeme. Schon das Echo auf die im Jahr 2004 veröffentlichte komprimierte Pressefassung lässt vermuten, dass die Studie für gleichgerichtete Untersuchungen in anderen Bereichen des öffentlichen Lebens Modellcharakter haben wird", sagte der Vorsitzende der Historischen Kommission der ARD, Dietrich Schwarzkopf. Die Historische Kommission der ARD war mit der Steuerung des Projektes betraut.

 

"Wenn die Jazzband spielt..."

Von Schlager, Swing und Operette. Zur Geschichte der Leichten Musik im deutschen Rundfunk

Herausgegeben von Ulf Scharlau und Petra Witting-Nöthen

Berlin: Verlag für Berlin-Brandenburg 2006

Buchtitel "Wenn die Jazzband spielt...". | Bildquelle: VBB / Deutsches Rundfunkarchiv

Beim Sendebeginn des Rundfunks in Deutschland ertönte nicht das Wort, nein – die wenigen Hörer lauschten unterhaltender Musik, angereichert um lautstarke Nebengeräusche. Die Synthese von Leichter Musik und Rundfunk war und blieb die Erfolgsgarantie für dieses Medium. Bis heute bestimmt unterhaltende Musik in ihrer Vielfalt an Genres, Rhythmen und Klangfarben das Programm des Rundfunks und lässt ihn neben den neuen Vermittlungswegen von Musikangeboten bis hin zum Internet konkurrenzfähig bestehen. 

Die Unterhaltungsmusik und ihre Rolle als populärstes Musikgenre des deutschen Rundfunks wurden gleichwohl vom Blick der Wissenschaft bisher kaum wahrgenommen. Die Historische Kommission der ARD und der WDR unternahmen 2005 den Versuch, dieses Thema wissenschaftlich und unterhaltsam zugleich aufzuarbeiten. Sachkundige Musik- und Medienwissenschaftler, Historiker, Fachjournalisten und Programmverantwortliche verschiedener ARD-Anstalten beleuchten in ihren in diesem Buch veröffentlichten Beiträgen Wirkung und Funktion der Unterhaltungsmusik während der ersten 50 Jahre deutscher Rundfunkgeschichte von 1923 bis in die 70er Jahre in West wie Ost – ein spannender Streifzug auch durch die deutsche Mediengeschichte der vergangenen Jahrzehnte und einem Blick auf die aktuelle Situation.

www.dra.de/publikationen/buecher/publika_detail.php?pid=193

 

In geteilter Sicht

Fernsehgeschichte als Zeitgeschichte – Zeitgeschichte als Fernsehgeschichte

Dokumentation eines Symposiums

Potsdam: Verlag für Berlin-Brandenburg 2004

Buchtitel "In geteilter Sicht". | Bildquelle: VBB / Deutsches Rundfunkarchiv

Die Teilung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg hatte unter vielem anderen zur Folge, dass es unter den Deutschen eine gemeinsame Sicht auf ihr Land nicht mehr gab. Aus ihrem Selbstverständnis heraus sahen auch die beiden deutschen Staaten den jeweils anderen nicht so, wie dieser sich selbst sah und gesehen werden wollte. Das Fernsehen war der tägliche Hauptvermittler der "geteilten Sicht". 50 Jahre nach dem Sendebeginn des Nachkriegs-fernsehens in West- und Ostdeutschland unternahmen die Historische Kommission der ARD und das Hans-Bredow-Institut den Versuch, in einem am 5. und 6. Dezember 2003 beim Norddeutschen Rundfunk ausgerichteten Symposium darzustellen, was es mit der "geteilten Sicht" auf sich hatte.

www.dra.de/publikationen/buecher/publika_detail.php?pid=119

 

Rundfunkpolitik in Deutschland: Wettbewerb und Öffentlichkeit

Hrsg. von Dietrich Schwarzkopf

Redaktion: Stefan Nissen, Ansgar Diller 

München: dtv, 1999. 2 Bände.

Buchtitel "Rundfunkpolitik in Deutschland, Band 1". | Bildquelle: Deutsches Rundfunkarchiv

Rasante Entwicklungen und brisante Themen in der Medienlandschaft: In den vergangenen zwei Jahrzehnten, seit die öffentlich-rechtlichen Anstalten ihr Monopol verloren haben, hat sich die Medienwelt gewaltig verändert. Die "Privaten" sind längst zur Selbstverständlichkeit geworden. Ein harter Konkurrenzkampf um Sendeplatz und Einschaltquoten gehört zum Alltag. Das "duale System" mit seinen vielfältigen Konsequenzen, besonders auch im Zuge der deutschen Vereinigung, hat sich entwickelt.

In 20 Beiträgen renommierter Fachleute wird hier die gesamte medienpolitische Entwicklung mit allen gesellschaftlichen und kulturellen Folgen dargestellt.

Mit der Herausgabe dieses ambitionierten Projekts haben die Intendanten der ARD Dietrich Schwarzkopf, ehemals Programmdirektor der ARD, beauftragt.

 

Rundfunk in Deutschland

Hrsg. von Hans Bausch

Band 1. Winfried B. Lerg:  Rundfunkpolitik in der Weimarer Republik

Band 2. Ansgar Diller: Rundfunkpolitik im Dritten Reich

Band 3. Hans Bausch: Rundfunkpolitik nach 1945, 1945 – 1962

Band 4. Hans Bausch: Rundfunkpolitik nach 1945, 1962 – 1980

Band 5. Hansjörg Bessler: Hörer und Zuschauerforschung.

München: dtv, 1980.

Standardwerk zur Politik- und Institutionengeschichte des Rundfunks in Deutschland.

Buchtitel "Rundfunk in Deutschland, Band 1". | Bildquelle: Deutsches Rundfunkarchiv

Band 1 von Winfried B. Lerg beschreibt die Geschichte der Entstehung des Mediums Rundfunk und seiner Entfaltung in den Jahren 1923 bis 1933. Die Darstellung beschränkt sich nicht auf die Rundfunkpolitik, sondern sie ordnet die Befunde in die Kommunikationsgeschichte der ersten deutschen Republik ein und erschließt die zugänglichen Quellen und die Literatur.

Band 2 von Ansgar Diller zeichnet die innere und äußere Rundfunkpolitik während der zwölfjährigen nationalsozialistischen Diktatur nach. Es handelt sich um den Versuch einer ersten umfassenden Darstellung der Rundfunkpolitik im Dritten Reich.

Die Bände 3 und 4 von Hans Bausch widmen sich der Entstehung der neun Landesrundfunkanstalten und zwei Bundesrundfunkanstalten sowie der Gründung des ZDF. Die Bände sind die erste umfassende Darstellung der rundfunkpolitischen Entwicklung in der Nachkriegszeit.

Band 5 von Hansjörg Bessler beschreibt die Geschichte der Hörer- und Zuschauerforschung, ihre Methoden und die wichtigsten Ergebnisse. Von den Anfängen in der Weimarer Republik über die sicherheitsdienstlichen Erkundungen der Hörermeinung im Dritten Reich bis hin zu der überwiegend demoskopischen Hörer- und Zuschauerforschung nach dem Zweiten Weltkrieg und der in den 1980er Jahren praktizierten Medienforschung.

Stand: Thu Apr 06 00:00:00 CEST 2017 Uhr

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