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Digital Subscriber Line (DSL)

In den 1990er Jahren entwickeltes Verfahren, das über die herkömmliche Telefonleitung (doppeladriges Kupferkabel) höhere Datenübertragungsraten und damit schnellere Internetverbindungen ermöglicht als zuvor Modems oder ISDN. Dabei werden andere Frequenzbereiche genutzt als für das Telefon, so dass analoge Telefone, Faxgeräte und ggf. ISDN parallel betrieben werden können.

Das DSL-Signal wird zwischen dem DSL-Modem des Teilnehmers und der nächstgelegenen Vermittlungsstelle über die herkömmliche Kupferleitung des Telefonanschlusses übertragen. Die Übertragung zwischen Vermittlungsknoten und Provider läuft digital über breitbandige Glasfaserverbindungen. DSL ist durchweg asymmetrisch ausgelegt (Asymmetric Digital Subscriber Line, ADSL), d. h. die Bandbreite vom Internet zum Nutzer (Download) ist erheblich größer als die in umgekehrter Richtung (Upload).

In Deutschland gab es Ende 2015 rund 23,4 Mio DSL-Anschlüsse. Weiterentwicklungen von ADSL sind ADSL2 und VDSL.

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