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Autofahrer-Rundfunk-Information (ARI)

Unhörbare zusätzliche Kennung von UKW-Hörfunksendern, die regelmäßig Verkehrsfunk bringen. Die Rundfunkanstalten der ARD haben diese Technik vom 1. 6. 1974 bis zum 1. 3. 2005 im Regelbetrieb eingesetzt.

Bei seiner Inbetriebnahme 1974 war ARI ein Meilenstein in der technischen Entwicklung des Rundfunks. Erstmals wurden über die Hörfunkwellen der ARD auch technische Zusatzinformationen übertragen. Mit Hilfe des nicht hörbaren ARI-Signals konnten Radioempfänger zwischen Verkehrsdurchsagen und dem laufenden Programm unterscheiden. Dadurch war es den Autofahrern möglich, die Verkehrsmeldungen der ARD-Servicewellen auch ohne dauerndes Radiohören zu empfangen. Bei eingeschalteter ARI-Funktion wurden stumm geschaltete Autoradios für die Dauer von Verkehrsdurchsagen automatisch auf eine normale Hörlautstärke eingestellt.

Seit 1988 ist das ARI-System technisch überholt, denn das neuere RDS-System (Radio Daten System) bietet neben den Verkehrsfunk-Kennungen auch weitere Informationen wie Programm-Namen, Alternativ-Frequenzen einer Senderkette oder auch Radio-Text. Radios mit ARI-Funktion werden deshalb von der Industrie schon längst nicht mehr angeboten. Nach einer langen Umstellungsphase, in der beide Verkehrsfunk-Systeme von der ARD parallel bedient wurden, ist der ARI-Dienst 2005 eingestellt worden.

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