ARTE

ARTE (Association Relative à la Télévision Européenne)

Logo von ARTE. | Bildquelle: ARTE

Europäischer Fernsehkulturkanal, seit 30. 5. 1992 auf Sendung, gemeinsam getragen von ARD und ZDF als Gesellschafter der ARTE Deutschland TV GmbH sowie dem französischen Partner ARTE France.

In der Bundesrepublik Deutschland ist ARTE digital über Satellit, Antenne, Internetbrowser und IPTV zu empfangen, via Kabel gebietsweise analog oder digital. Somit ist ARTE bundesweit in 95 Prozent aller Fernsehhaushalte verfügbar. Seit 1.7.2008 wird ARTE zudem in HD-Qualität ausgestrahlt, mittlerweile über alle Empfangswege außer Antenne.

Programm

Das rund um die Uhr ausgestrahlte ARTE-Programm richtet sich mit Dokumentationen, Fernsehspielen, (Kino-)Filmen, Musik- und Theatersendungen an ein kulturell interessiertes Publikum. Spezifikum im Programmkonzept sind – neben der durchgehenden Zweisprachigkeit – vor allem die Themenabende dreimal in der Woche: Abende, an denen ein Thema in Sendungen unterschiedlicher Genres umfassend behandelt wird.

Anfang 2009 führt ARTE eine Serien-Sendeplatz am Freitagabend um 22.30 Uhr ein. Seit 2010 beginnen die Nachrichten mit dem neuen »ARTE Journal« bereits um 19.00, das Prime-Time-Programm um 20.15 Uhr.

Zum 7.1.2012 führte ARTE ein neues Programmschema ein, das für jeden Wochentag eine Programmfarbe bietet: am Samstag neue kulturelle Trends für jüngere Zuschauer, am Sonntag Programmereignisse wie 3D-Produktionen oder musikalische und kulturelle Großevents, am Montag Kinoklassiker des europäischen und internationalen Kinos, am Dienstag investigative Dokumentationen, am Mittwoch hochkarätige Autorenfilme, am Donnerstag innovative Serien und am Freitag attraktive Fernsehfilme. Am Wochenende rückt ARTE im Tagesprogramm die Vermittlung von Kultur in den Vordergrund, so beispielsweise mit der Programmfläche »Kultur à la carte« von 15.45 Uhr bis 19.15 Uhr.

Organisation

Veranstalter des Programms ist die ARTE G.E.I.E. (Groupement Européen d'Intérêt Economique) in Straßburg, die deutsche Seite ist organisiert in der ARTE Deutschland TV GmbH, Baden-Baden. Das belgische Fernsehen RTBF, durch Vertrag vom 4. 2. 1993 assoziiertes Mitglied der Straßburger Gesellschaft, arbeitet seit 1. 5. 1994 im Rahmen eines Kooperationsabkommens mit ARTE zusammen.

Das polnische Fernsehen TVP und das österreichische Fernsehen ORF, mit denen seit 1996 bzw. 1998 Kooperationsabkommen bestanden, wurden zum 1. 1. bzw. 1. 4. 2001 assoziierte Mitglieder von ARTE G.E.I.E. 1995 wurden mit der schweizerischen SRG, heute SRG SSR idée suisse, und dem spanischen Fernsehen TVE Kooperationsabkommen geschlossen, 1998 mit der italienischen RAI, 1999 mit dem finnischen Fernsehen YLE, 2001 mit dem niederländischen Fernsehen NPS sowie Koproduktionsabkommen mit der britischen BBC (2001) und dem schwedischen Fernsehen SVT (2002).

Rechtsgrundlagen

jenseits der Gesellschaftsverträge der zwischenstaatliche Vertrag zum Europäischen Kulturkanal zwischen den deutschen Bundesländern und der Französischen Republik vom 2. 10. 1990 und der Rundfunkstaatsvertrag.

Die dreiköpfige Gruppe Dope D.O.D.. | Bildquelle: ARTE France / © Program33

Dope D.O.D. in »Tracks« 14.12.2013

Die dreiköpfige Gruppe Dope D.O.D.. | Bildquelle: ARTE France / © Program33
Drei Männer stehen in der Wüste, im Hintergrund ein Auto . | Bildquelle: ARTE France/  Sony Pictures Television Inc.
es Birgitte (Sidse Babett Knudsen), die Wahlversprechen der Moderaten als falsch zu entlarven. . | Bildquelle: © Mike Kollöffel/DR
Kierkegaard sitzt am seinem Schreibtisch . | Bildquelle: rbb/© Gemmecke/dmfilm
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