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Asynchronous Transfer Mode (ATM)

Englischsprachiger Ausdruck für ein Verfahren, mit dem eine große Anzahl von Netzwerkteilnehmern digitalisierte Informationen, in kurze Abschnitte portioniert und adressiert, über dieselbe breitbandige Datenleitung schicken kann, ursprünglich für Breitband-ISDN entwickelt.

ATM-Netze sind dank ihrer Flexibilität und Wirtschaftlichkeit besonders für Multimedia-Anwendungen geeignet. Sie werden von den ARD-Anstalten beispielsweise eingesetzt, um digital ausgerüstete Regionalstudios mit dem zuständigen Landesfunkhaus zu vernetzen.

Das HYBNET basiert zu großen Anteilen auf ATM. Im Nachfolgenetz HYBNET-NEU wird ATM nicht mehr verwendet werden. Seit Anfang 2001 bietet die Telekom in der Bundesrepublik als spezielle Übertragungsmöglichkeit für den Rundfunk ATM BS (ATM Broadcasting Services) an.

ATM BS ist ähnlich wie ein Telefon mit einem Wählsystem ausgestattet, das über einen PC bedient wird. Bei der Einwahl können, abhängig vom jeweiligen Eisatzzweck, in drei Stufen unterschiedliche Bitraten für die Übertragung eingestellt werden. Der Dienst ermöglicht damit eine flexible und kostengünstige Verbindung zwischen Rundfunkstandorten.

Aktuell sind in der ARD noch viele ATM-Wählverbindungen in Gebrauch, auch der Übertragungsdienstleister Media Broadcast hält sein ATM-Netz noch aufrecht.

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