ARD weist Spekulationen über Finanzausgleich zurück

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ARD Pressemeldung

ARD weist Spekulationen über Finanzausgleich zurück

In einem Artikel über den ARD-Finanzausgleich behauptet der FOCUS in seiner aktuellen Ausgabe u.a., hr und MDR wollten "von ihrem Anteil am Gebührenkuchen künftig nichts mehr abgeben, sondern kassieren". Beide Sender weisen solche Spekulationen in Stellungnahmen zurück.

MDR weist Spekulationen über ARD-Finanzausgleich zurück

Als untauglichen Versuch, durch Fehlinformationen das Solidarprinzip innerhalb der ARD auszuhöhlen, hat der Mitteldeutsche Rundfunk Berichte vom heutigen Tag zurückgewiesen, nach denen die Landesrundfunkanstalt künftig nicht mehr in den gemeinsamen Topf des ARD-Finanzausgleichs einzahlen, sondern sich im Gegenteil daraus bedienen wolle. Der MDR bezeichnete die Darstellung als unbegründete Spekulation. Es gebe dazu im Sender weder offizielle Beschlüsse noch irgendwelche internen Papiere. Gespräche über die Thematik würden in der ARD erst im Laufe des Jahres 2013 geführt.

hr weist Bericht über ARD-Finanzausgleich als Spekulation zurück

Dr. Helmut Reitze, Intendant des Hessischen Rundfunks. | Bildquelle: HR / Benjamin Knabe / Andreas Frommknecht

Der Hessische Rundfunk (hr) weist Meldungen über die Art seiner Beteiligung am ARD-Finanzausgleich ab 2015 als reine Spekulation zurück. Der FOCUS hatte in seiner neuesten Ausgabe berichtet, der hr wolle - wie der MDR auch - künftig von einer Geber- zu einer Nehmeranstalt werden. "Die Gespräche dazu werden erst Ende 2013 geführt. Entscheidungen über einen neuen ARD-Finanzausgleich gibt es nicht vor Mitte 2014", erklärt hr-Intendant Dr. Helmut Reitze. Es gebe zum Thema Finanzausgleich auch keine Vorentscheidungen im hr.

ARD-Pressestelle: "Diskussion erst, wenn Ergebnisse vorliegen"

Die ARD-Pressestelle unterstreicht: "Die finanziellen Wirkungen des ab 2013 geltenden neuen Rundfunkbeitrags lassen sich noch nicht absehen; demzufolge wird es eine Evaluationsphase geben. Wenn hier - im Laufe des kommenden Jahres - erste Ergebnisse vorliegen, lässt sich sinnvoll über eine Neuregelung des Finanzausgleichs diskutieren."

Stand: 05.11.2012, 17.03 Uhr

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