Man nannte sie Lady Day | Billie Holiday | Bildergalerie

Man nannte sie Lady Day

Jazzsängerin Billie Holiday

Billie Holiday. | Bildquelle: picture-alliance/dpa

Musik als Trost

"Ich ertrage es nicht, denselben Song zwei Abende hintereinander auf die gleiche Weise zu singen“ - was Billie Holiday in ihrer 1956 veröffentlichten Autobiographie "Lady sings the Blues" schreibt, verrät viel über die Bedeutung der Musik in ihrem Leben: die schwere Kindheit, Misshandlungen, Gefängnis und Drogen zu verarbeiten.

Billie Holiday, die eigentlich Elinore Harris hieß, wird am 7. April 1915 in einem Getto in Philadelphia geboren. Sie wächst als Kind bei ihren Verwandten in Baltimore auf, nachdem ihre Eltern sie allein gelassen haben. Die einzige Vertrauensperson ist ihre Großmutter, ehemalige Sklavin und Mätresse eines Plantagenbesitzers. Als Billie elf Jahre alt ist, vergewaltigt sie ein Nachbar. Der Richter gibt ihr eine Mitschuld und lässt sie in ein Erziehungsheim einweisen. Trost sucht Holiday in der Musik.

Billie Holiday. | Bildquelle: picture-alliance/dpa
Armstrong spielt auf einer Trompete. | Bildquelle: picture-alliance/dpa
Die Sängerin Billie Holiday. | Bildquelle: picture-alliance/dpa
Billie Holiday. | Bildquelle: picture-alliance/dpa
Billie Holdiay mit einer Blume im Haar. | Bildquelle: picture-alliance/dpa
Billie Holiday. | Bildquelle: picture-alliance/dpa
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