Das MDR-Ermittlerteam

LKA Magdeburg

Das MDR-Ermittlerteam

Jost Fischer gehörte zusammen mit seiner Assistentin Annika de Beer zum LKA Sachsen-Anhalt in Magdeburg. Jetzt ist der Hauptkommissar a.D. Rentner und Annika Oberkommissarin. Ihr zur Seite steht die neue Kollegin Caroline Griem.

Karte MDR. | Bildquelle: ARD.de

Annika de Beer ist in Jena aufgewachsen und Absolventin der Fachhochschule Meiningen. Nach zwei Jahren ließ sie sich von ihrer ersten Dienststelle in Würzburg nach Magdeburg versetzen. Hier hat sie sich schnell eingelebt und auch die eigenbrötlerische Art ihres Vorgesetzten, Hauptkommissar Jost Fischer konnte ihren Enthusiasmus nicht bremsen. Obwohl sie ihre Art, spontan und entschlossen auf die Dinge zuzugehen, mitunter auch in manche Sackgasse geführt hat, waren es immer wieder Fischers Alleingänge, die sie richtig in die Klemme gebracht haben. Bei einer Geiselnahme in Dresden hatte Annika Fischer retten müssen und sich selber in größte Gefahr gebracht, worauf Fischer in den vorzeitigen Ruhestand versetzt wurde. Seitdem ist sie zur Oberkommissarin befördert worden. Unter der Hand ist sie aber immer noch ein Team mit Fischer, dessen Wissen über das Leben in der DDR Annika für die Lösung ihrer Fälle dringend braucht. Die ehrgeizige und emanzipierte Frau hat mit Männern generell so ihre Schwierigkeiten. Das bekommt auch der freie Journalist Arne Listewnik immer wieder zu spüren. Lange war nicht klar, was die beiden miteinander haben. Nun sind sie ein Paar und leben mit ihrer Tochter in einer gemeinsamen Wohnung. Nach der Elternzeit ist der freie Journalist  zurück im Berufsleben, als Pressesprecher. 

Jost Fischer gehörte zusammen mit seiner Assistentin Annika de Beer zum LKA Sachsen-Anhalt in Magdeburg. Fischer, aus Dresden stammender lang gedienter Kader, ist zwar seit dem Tod seiner Frau ein grummeliger, eigenbrötlerischer Mann, der es seinen Kollegen nicht leicht gemacht hat, aber auch ein überaus erfolgreicher Ermittler, der zuhören und mit den Alteingesessenen reden kann, die schnell Vertrauen zu ihm fassen. Bis zum Ruhestand hatte er nur noch ein paar Jahre. Dass es dann so schnell geht, hatte er allerdings nicht gedacht. Letztlich konnte er dankbar sein für das Angebot, in den vorzeitigen Ruhestand zu gehen, nachdem er sich bei seinem letzten Fall eine Eigenmächtigkeit mit schlimmen Folgen geleistet hatte. Und es war sein Glück, dass Annika ihn gesucht und gerettet hatte. Als sie damals zu ihm in die Abteilung kam, war er alles andere als begeistert von dieser energiegeladenen und provokanten jungen Frau. Doch mit der Zeit hat er sie schätzen gelernt und sogar eine zurückhaltende väterliche Zuneigung für Annika entwickelt. Nun ist er Hauptkommissar a.D., also kein Chef mehr, sondern Rentner. Dass Annika ihn als "gelernten DDR-Bürger" bei ihren Fällen immer wieder braucht, freut ihn sehr, was er allerdings gekonnt zu verbergen weiß. 

Caroline Griem ist seit 2016 beim LKA Magdeburg tätig. Ihr Traum wäre Hamburg gewesen oder wenigstens Berlin, doch nachdem sie die Software der Virtuellen Dienststelle an der DHPol gehackt hatte, um eine Prüfung zu bestehen, musste sie froh sein, überhaupt eine Stelle angeboten zu bekommen. Jost Fischer hatte von diesem – je nachdem dämlichen oder verwegenen – Vorgehen erfahren und im Verborgenen dafür gesorgt, dass Caroline sanft aber entschieden zum LKA Magdeburg dirigiert wurde. Hier sollte sie nach Fischers Willen mit Annika de Beer das neue investigative Traumpaar bilden. Doch Krise und Wandel prägen den Alltag im LKA – Caroline muss ihre ersten Fälle allein oder sogar gegen die Kollegin lösen, die zudem in privaten Schwierigkeiten steckt. Geboren wurde Caroline Anfang der Neunziger noch in Halle, gleichsam auf gepackten Koffern; ihre Eltern wollten die Stadt und das Land verlassen, um im Westen Arbeit zu finden und den Osten hinter sich zu lassen. So wuchs Caroline in Dinslaken auf und verließ die Stadt am Morgen ihres 18. Geburtstages. In Hamburg lebte sie ein Jahr unter Junkies, bevor sie zur Polizei ging. Die Ausbildung schloss sie als Jahrgangsbeste ab und wurde schon bald darauf an die Deutsche Hochschule der Polizei delegiert, um nach dem Studium höhere Dienstaufgaben in der Hansestadt zu übernehmen. Doch dann kam es zu dem Zwischenfall in der Virtuellen Dienststelle. Caroline geht auch in der Polizeiarbeit ungewöhnliche Wege, die die Grenzen des Erlaubten oft mehr als streifen. Ihr Antrieb dabei ist ein unbedingter Sieges- und Durchsetzungswille.  

Stand: Fri Oct 06 00:00:00 CEST 2017 Uhr

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