Ich dachte, in Europa stirbt man nie

Gegenstände der Flüchtlinge. | Bildquelle: RBB

Hörspiel im Wettbewerb

Ich dachte, in Europa stirbt man nie

Von Sarah Schreier

Sie kommen aus Syrien, aus Afghanistan, aus Serbien, aus Angola und aus Nigeria. Sie wollen anonym bleiben, ihre Identität nicht preisgeben. Sie sind aus verschiedenen Gründen geflohen, haben Asyl beantragt, sind geduldet oder illegal in Deutschland. Ihr Zustand ist der permanente Transit, zwischen Gestern und Morgen, zwischen dem, was sie verlassen haben und dem, was sie erwartet.

Die Dokumentarfilmerin Sarah Schreier hat in langen Vorgesprächen sechs Flüchtlinge – zwei Frauen und vier Männer - kennengelernt und im Oktober 2015 ins Hörspielstudio des rbb eingeladen. Dort haben sich die sechs ein Wochenende lang anhand von Gegenständen, die jeder mitgebracht hat und im Rahmen eines sorgfältig ausgewählten Settings gegenseitig ihre Geschichten erzählt.

  • Öffentliche Vorführung: Freitag, 11. November, 19 Uhr, ZKM_Kubus, in Karlsruhe
  • Nach der anschließenden Jurydiskussion findet das Frageforum statt

Regie: Alfred Behrens

Produktion: RBB 2015

Länge: 52:28 Minuten

Sarah Schreier wurde 1980 in Jena geboren und studierte an der Bauhaus-Universität Weimar. Sie lebt und arbeitet heute als freie Autorin und Filmemacherin in Weimar.

Stand: Mon Nov 14 12:09:30 CET 2016 Uhr

Darstellung: