Kaiser Joseph II. und die Bahnwärterstochter

Eisenbahn. | Bildquelle: picture-alliance/dpa

Hörspiel im Wettbewerb

Kaiser Joseph II. und die Bahnwärterstochter

Nach Fritz v. Herzmanovsky-Orlando | bearbeitet von W. Berger

"Kaiser Joseph und die Bahnwärterstochter" ist "ein parodistisches Spiel mit Musik" von Fritz von Herzmanovsky-Orlando (1877-1954). Darin wird die Erfindung der Eisenbahn in das späte 18. Jahrhundert - und nach Österreich verlegt. Der Einakter spielt an der (fiktiven) Bahnstation Wutzelwang am Wutzel, wo ein Bahnwärter und seine Tochter die Station hüten. Eines Tages trifft ein nobler Herr per Sonderzug ein, es stellt sich heraus, dass es sich dabei um den Kaiser persönlich handelt.

Herzmanovsky-Orlando führt ein paar Dutzende Figuren vor, ehrwürdige und weniger ehrwürdige Figuren rund um den Hauptspielort und den kaiserlichen Hof, die in diesem Hörspiel allesamt von einem Mann verkörpert werden: Wolfram Berger.

Wolfram Berger bietet in all den Rollen ein einzigartiges Schauspiel, mit Nuancenreichtum und Witz, ganz im Sinne des Schöpfers dieses Werkes. Begleitet von dem Akkordeonisten Christian Bakanic, zeigt Berger sein Können - und die Tiefen und Untiefen der österreichischen Seele.

  • Verfügbar bei ARD.de und einer Hörstation des ZKM in Karlsruhe

Mitwirkende: Wolfram Berger (alle Rollen)

Bearbeitung: Wolfram Berger

Komposition und Musik: Christian Bakanic (Akkordeon, Cajon, Glockenspiel, Ratsche)

Regie: Wolfram Berger und Philip Scheiner

Produktion: ORF 2015

Länge:  53:23 Minuten

Fritz von Herzmanovsky-Orlando (* 30. 4. 1877, Wien, † 27. 5. 1954, Schloss Rametz, Südtirol, Italien) war Erzähler, Dramatiker und Zeichner.

Er studierte Architektur in Wien; 1916 übersiedelte er nach Meran, wo 1917 der bizzar-groteske Biedermeier-Roman „Der Gaulschreck im Rosennetz“ als erster Band einer „Europa“-Trilogie entstand; Teil 2 und 3 erschienen postum: „Das Maskenspiel der Genien“ (1989) und „Rout am fliegenden Holländer“ (1984). Erst die von Friedrich Torberg 1957-63 bearbeiteten und herausgegebenen „Gesammelten Werke“ in vier Bänden machten Herzmanovsky-Orlando bekannt.

Stand: Tue Nov 01 10:46:12 CET 2016 Uhr

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