Karoline Eichhorn

Rolle: Nina Brändle

Karoline Eichhorn

Karoline Eichhorn wurde 1965 in Stuttgart geboren. Die Schauspielerin spielte in Kino- und Fernsehfilmen. Für ihre Rolle in "Gegen Ende der Nacht" bekam sie den Adolf-Grimme-Preis und einen Goldenen Löwen. Karoline Eichhorn wirkte in mehreren SWR-Hörspielen mit.

Karoline Eichhorn. | Bildquelle: SWR/Christine Frenzl

Karoline Eichhorn wurde 1965 in Stuttgart geboren. Nach ihrem Schauspielstudium an der Essener Folkwang-Hochschule debütierte sie 1989 als Anja im "Kirschgarten" an der Berliner Schaubühne unter Peter Stein. Bis 1995 hatte sie daraufhin Engagements an der Berliner Schaubühne und dem Schauspielhaus Bochum.

Später spielte sie zum Beispiel am Thalia Theater Hamburg (2000 und 2003) und am Burgtheater Wien (2001 - 2003). Einem größeren Publikum bekannt wurde Karoline Eichhorn ab 1995 durch ihre Arbeit fürs Fernsehen. Oliver Storz engagierte sie für seinen Fernsehfilm "Drei Tage im April" für die Rolle eines BDM-Mädchens, das den Insassen eines Gefangenentransports hilft, während ein ganzes Dorf wegschaut. Im selben Jahr war sie an der Seite von Götz George in dem Thriller "Der Sandmann" zu sehen.

Für ihre Rolle im TV-Film "Gegen Ende der Nacht" (1997) wurde sie mit dem Adolf-Grimme-Preis und einem Goldenen Löwen ausgezeichnet. Es folgten Auftritte in Reihen wie "Tatort" und "Bella Block", und in diversen Spielfilmen wie 1996 in Heinrich Breloers "Todesspiel", 1999 in "Fremde Freundin" von Anne Hoeg Krohen oder 2004 in "Die Verlorenen" unter der Regie von Christian Görlitz.

Für die Folge "Überdosis Warten" (Regie: Lars Jessen) der Reihe "Doppelter Einsatz" stand sie ebenso vor der Kamera wie für den Fernsehfilm "Schattenkinder" (Regie Claudia Prietzel & Peter Henning). Zu ihren jüngeren Arbeiten zählt das kleine Fernsehspiel des ZDF: "Die Eisbombe" (Regie Oliver Jahn). 2010 folgten die Tatorte "Klassentreffen" und "Die Unmöglichkeit, sich den Tod vorzustellen", außerdem "Kommissarin Lucas: Wennalles zerbricht".

2011 war Karoline Eichhorn im Fernsehfilm "Am Kreuzweg" zu sehen. Auch fürs Kino steht sie regelmäßig vor der Kamera, zum Beispiel 2002 in "Der Felsen" (Regie Dominik Graf), 2006 in "Ferien" (Regie Thomas Arslan), 2007 in "Du bist nicht allein" (Regie Bernd Böhlich) und 2008 im Kinofilm "Ossi’s Eleven" (Regie Oliver Mielke).

Als Sprecherin war Karoline Eichhorn bereits in mehreren Hörspielen des SWR zu hören, u. a. in Urs Widmers "Top Dogs" (2004), in "Nr. 89 unbekannt" (2005) und 2006 in dem Kriminalstück "Blut im Schuh". In den vom Südwestrundfunk produzierten Folgen des ARD Radio Tatort spricht sie die Kriminalhauptkommissarin Nina Brändle.

Stand: 11.06.2013, 00.00 Uhr

Darstellung: