Bilanz der ARD-Themenwoche 2013 "Zum Glück"

Mädchen, das über eine Wiese geht. | Bildquelle: colourbox.com

Bilanz der ARD-Themenwoche "Zum Glück"

"Lichtblick in der tristen Jahreszeit"

Ingo Fischer *

Die ARD-Intendanten und Programm-Verantwortlichen haben eine positive Bilanz der ARD-Themenwoche "Zum Glück" gezogen. Die vielfältigen Programmangebote hätten im Internet, Fernsehen und Radio intensiven Zuspruch erfahren, eine große Resonanz ausgelöst und ein breites Publikum gefunden. Das gemeinsame Online-Angebot konnte einen Besucherrekord verzeichnen.

Die insgesamt achte ARD-Themenwoche "Zum Glück" stand unter der Federführung des Westdeutschen Rundfunks. WDR-Intendant Tom Buhrow freut sich, dass es der ARD gelungen sei, die Menschen in Deutschland anzuregen, sich bewusst mit der Frage auseinanderzusetzen, was ein glückliches Leben ausmacht: "Wir haben die Menschen in dieser Woche berührt und bewegt und ein großes positives Echo erhalten."

Die Themenwoche sei ein Alleinstellungsmerkmal der ARD. "Sie unterstreicht, wie die ARD mit ihren öffentlich-rechtlichen Programmangeboten in ihrer ganzen Bandbreite eine gesellschaftliche Debatte anstoßen kann", so Buhrow weiter.

Erfolgreiches Online-Angebot themenwoche.ARD.de

Die Reaktionen der Nutzer im Netz, unter anderem im gemeinsamen Online-Angebot themenwoche.ARD.de, zeigt, welchen Mehrwert die ARD-Themenwoche in der Öffentlichkeit geschaffen hat. Die Seiten wurden rund 2,5 Millionen Mal aufgerufen und bilden damit das erfolgreichste Online-Angebot aller bisherigen Themenwochen. 

Auf ihnen hat die ARD mehr als 30 Glücksinterviews veröffentlicht, in denen sich kompetente, zum Teil prominente Wissenschaftler, Künstler, Literaten, Sportler, geistliche und weltliche Würdenträger sowie Menschen, die sich nach einem Schicksalsschlag zunächst vom Glück verlassen glaubten, über ihre großen und kleinen Glücksmomente äußern. Zudem beleuchteten sie die vielen Facetten des Glücks aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln.

Während der Themenwoche hatten Nutzer des Online-Angebots die Möglichkeit, sich im Chat täglich von morgens früh bis spät abends über ihre Ansichten über Glück sowie ihre großen und kleinen Glücksmomente miteinander und mit der Redaktion auszutauschen. Als Highlights konnten sie zudem täglich mit zwei "Glücksinterview"-Partnern - unter ihnen Eckart von Hirschhausen, Michaela Schaffrath und Linda Zervakis - chatten, die als Ehrengäste geladen waren.

Doch damit nicht genug der Interaktion: Einige Fernseh-Highlights der Themenwoche wie die Reportage "Sowas wie Glück - eine Reise mit Anke Engelke" und die Show "Zum Glück mit Hirschhausen" wurden im Social-TV begleitet. Dabei hatten die Zuschauer die Möglichkeit, sich parallel zur Ausstrahlung untereinander und mit der Redaktion auszutauschen.

"So muss Fernsehen für mich sein"

Insgesamt gingen in den Chats rund 4.000 Kommentare ein. Vor allem nach der Reportage mit Anke Engelke war das Bedürfnis nach Austausch beim Publikum groß. Ein Zuschauer schrieb zum Beispiel: "Liebe ARD, Danke für diese wundervolle Themenwoche. Es kommt normalerweise nicht vor, dass ich mir eine Woche im Voraus anschaue, was im Fernsehen läuft und mir die Termine im Kalender notiere. Diese Woche schon. Und ich wurde bislang nicht enttäuscht - im Gegenteil. Die Reportage 'Sowas wie Glück' mit Anke Engelke war das Berührendste, was ich im Fernsehen seit Langem gesehen habe. Eine Sendung, die mich sicher noch längere Zeit beschäftigen wird. Eine Sendung, die in der Familie zum Gespräch anregt. So muss Fernsehen für mich sein. So kann Fernsehen etwas bewegen […]."

Unter den weiteren redaktionellen Beiträgen im gemeinsamen Online-Angebot stach der ARD -GlücksTREND in der Nutzergunst heraus. Dabei handelt es sich um die bislang größte bundesweite repräsentative Umfrage zum Thema persönliche Zufriedenheit, für die im Auftrag der ARD mehr als 50.000 Menschen über einen Zeitraum von sechs Monaten befragt wurden.

"Facetten des Glücks auf abwechslungsreiche Weise"

Auch die Programmmacher in TV- und Hörfunk zogen eine positive Bilanz: "Die ARD-Themenwoche im Ersten bot Wissenswertes, Unterhaltendes, Nachdenkliches und damit die verschiedensten Anregungen für unsere Zuschauer",  sagte der Programmdirektor des Ersten Deutschen Fernsehens, Volker Herres. Knapp 26 Millionen Menschen hätten einen Beitrag oder eine Sendung der ARD-Themenwoche im Ersten gesehen. "Sich sieben Tage lang mit dem Thema 'Zum Glück' zu beschäftigen, war ein Lichtblick in dieser tristen Jahreszeit", so Herres weiter.

Sein Kollege Joachim Knuth, Vorsitzender der ARD-Hörfunkkommission und NDR-Programmdirektor Hörfunk, ergänzte: "Ob Pop-, Info- oder junge Wellen - alle ARD-Radioprogramme haben sich in unterschiedlichen Genres den Facetten des Glücks auf abwechslungsreiche Weise genähert, etwa die ARD-Auslandskorrespondenten mit ihren Berichten aus den sechs glücklichsten Ländern der Erde - Dänemark, Niederlande, Kanada, Schweiz, Australien und USA. Das alles hat dazu beigetragen, dass die Menschen über ihr ganz persönliches Glück geredet haben. Die Beteiligung der Hörerinnen und Hörer an Programmaktionen wie dem Glücksbuch-Schreiben bei radioeins vom rbb oder dem Glückskeksbacken bei Funkhaus Europa war überdurchschnittlich hoch. Außerdem hat die Berichterstattung viele ermutigt, in Call-in-Sendungen ihre Glücksgeschichten zu erzählen."

Themenwoche 2014 zum Thema "Toleranz"

Die Engelke-Reportage "Sowas wie Glück", die Chatprotokolle mit den Ehrengästen, die Glücks-Interviews, der ARD-GlücksTrend, die Glücks-FAQ, Audios und Videos sowie viele weitere Informationen zur ARD-Themenwoche "Zum Glück stehen auch weiterhin im Internet unter themenwoche.ARD.de zur Verfügung.

Die ARD-Themenwoche 2014 wird sich unter der Federführung des Bayerischen Rundfunks mit dem Thema "Toleranz" beschäftigen. Die bisherigen Schwerpunkte der ARD-Themenwochen waren Tod (2012), Mobilität (2011), Ernährung (2010), Ehrenamt (2009), Demografie (2008), Kinder (2007) und Krebs (2006).

 

* Mit Material der ARD-Pressestelle

Stand: Wed Nov 27 16:30:00 CET 2013 Uhr

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