FilmMittwoch Atempause

Esther und Frank knien neben Hannes auf dem Fußballfeld. | Bildquelle: MDR/Volker Roloff Video

FilmMittwoch: Atempause

Ein scheinbar harmloser kleiner Unfall und nur wenig später liegt der neunjährige Hannes auf der Intensivstation - Hirntod. Plötzlich sind seine Eltern Esther und Frank mit existenziellen Fragen konfrontiert. Der FilmMittwoch zur ARD Themenwoche erzählt die unterschiedlichen Wege des Glaubens in einer Lebenskrise.

Esther und Frank leben getrennt. Doch jetzt werden sie mit dem Unfassbaren konfrontiert: Als ihr gemeinsamer Sohn ohnmächtig ins Krankenhaus kommt, stellen die Ärzte den Hirntod von Hannes fest. Esther glaubt fest daran, dass Hannes wieder gesund wird. Die verzweifelten Großeltern Elfriede und Günther meinen, mit ihrem Geld die Heilung des Enkelkindes ermöglichen zu können. Am liebsten nur für sich sein möchte Hannes' 16-jährige Schwester Tina. Alle gehen unterschiedlich mit der Situation um – und jeder hofft auf ein Wunder. Allein Frank akzeptiert früh, dass sein Sohn nur noch künstlich am Leben gehalten wird.


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Die Regisseurin über ihre Affinität zu existentiellen Themen, die Herausforderung des Loslassens - und warum "Atempause" auch eine Liebesgeschichte ist. | mehr

Als die Ärzte darum bitten, die Organe des Jungen spenden zu können, stehen Esther und Frank vor der schwierigsten Entscheidung ihres Lebens. Im gleichen Zimmer wie Hannes kämpft der kleine Yusuf um sein Leben. Ständig an seiner Seite ist die türkische Großfamilie, die für Pfleger und Schwestern auch eine Belastung ist. Doch von ihnen kann man lernen, dass die gemeinsame Liebe zu den Kindern das Wichtigste ist. Auch, wenn jede Kultur ganz anders mit dem Thema Glauben umgeht.

Stand: Thu Jun 15 08:56:50 CEST 2017 Uhr

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