Abenteuer Ärmelkanal | Bildergalerie

Abenteuer Ärmelkanal

Waghalsige Überquerungen der Straße von Dover

Französische Steilküste, Englische Steilküste, George Brunstad und Christof Wandratsch im Ärmelkanal schwimmend.. | Bildquelle: picture-alliance/dpa, Kombo: ARD.de

Der Kanal als Herausforderung

33 Kilometer Wasser trennen die französischen Steilküste bei Calais von den weißen Kreidefelsen von Dover. Seit Hunderten von Jahren überqueren Menschen den Ärmelkanal in Booten, die erste Ballonfahrt über den Kanal war bereits 1785, 1909 überquerte ihn der Franzose Louis Blériot erstmals mit einem Flugzeug, und seit 15 Jahren rast ein Zug regelmäßig unter der Meerenge durch. Trotzdem suchen Abenteurer seit jeher neue Herausforderungen, um die Straße von Dover in, auf und über dem Wasser zu passieren.

Hunderte Menschen sind seit 1875 von England nach Frankreich geschwommen - oder umgekehrt. Damals durchschwamm der Brite Matthew Webb die Straße von Dover und gilt damit als erster Mensch, der diese Leistung vollbrachte. Webb brauchte damals knapp 22 Stunden. Weitaus schneller schaffte es der Bulgare Petar Stoychev. Mit sechs Stunden und 57 Minuten stellte er 2007 den aktuellen Weltrekord auf. Er unterbot damit die Zeit des deutschen Christof Wandratsch (Bild unten), der vorher den Weltrekord hielt. Der älteste registrierte Kanalschwimmer ist der US-Amerikaner George Brunstad (Bild oben). Er bewältigte die Strecke vier Tage nach seinem siebzigsten Geburtstag im August 2004.

Französische Steilküste, Englische Steilküste, George Brunstad und Christof Wandratsch im Ärmelkanal schwimmend.. | Bildquelle: picture-alliance/dpa, Kombo: ARD.de
Bryan Allen in der "Gossamer Albatross". | Bildquelle: picture-alliance/dpa
Stephen Ptacek bei einem Probeflug der "Solar Challenger". | Bildquelle: picture-alliance/dpa, Kombo: ARD.de
Felix Baumgartner im Flug und nach der Landung mit seinen Carbon-Flügeln. | Bildquelle: picture-alliance/dpa; Kombo: ARD.de
Yves Rossy im Flug. | Bildquelle: picture-alliance/dpa
Vittorio Orio und Enzo Liska bei ihrer Ankunft in Calais. | Bildquelle: picture-alliance/dpa
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