Die giftigsten Tiere der Welt | Bildergalerie

Die giftigsten Tiere der Welt

Lautlose Killer: Meist gut getarnt und manchmal schrecklich schön

Taipan. | Bildquelle: picture-alliance/dpa

Taipan - eigentlich ein scheuer Sonnenanbeter

Neben Guinea - der Heimat der Taipane - beherbergt Australien einige der weltweit giftigsten Schlangenarten. Als giftigstes Exemplar gilt dabei der Inland-Taipan. Er ist bis zu zwei Meter lang und olivgrün oder dunkelbraun. Seine Farbe ändert sich je nach Jahreszeit. Im Winter werden Kopf und Körper beispielsweise dunkler, um die Sonnenstrahlen zu absorbieren. Seine Nahrung besteht größtenteils aus Säugetieren - insbesondere aus heimischen Nagetieren wie Ratten oder Mäusen. Wie viele andere Schlangenarten ist der Inland Taipan äußerst scheu. Schon beim kleinsten Anzeichen einer Gefahr flüchtet er in Erdlöcher. Er wird erst dann gefährlich, wenn er sich in die Enge gedrängt fühlt. In diesem Fall reagiert er nach dem Motto: Angriff ist die beste Verteidigung. Wer in Australien wandern geht, sollte daher immer darauf achten, wohin er tritt. Nach kühlen Tagen sonnt sich der Inland Taipan gerne auf Straßen, Gehwegen oder im Gebüsch. Da rund 90 Prozent aller Schlangenbisse in Höhe des Fußgelenks sind, empfiehlt es sich, festes Schuhwerk zu tragen. Bei vollen Drüsen reicht die Giftmenge eines Bisses aus, um bis zu 200 Menschen zu töten. Bisher gab es zwar einige Bissunfälle, jedoch alle ohne tödlichen Ausgang.

Wissenschaftlicher Name: Oxyuranus microlepidotus

Größe: max. 2 Meter

Merkmale: olivgrün oder dunkelbraun, heller Bauch, wechselt Farbe je nach Jahreszeit

Vorkommen: Australien

Vergiftungsanzeichen: Schwellung an Bissstelle, Übelkeit, Bewusstlosigkeit

Taipan. | Bildquelle: picture-alliance/dpa
Speikobra (links), Vogelspinne (r.o.), Rotfeuerfisch (r.u.). | Bildquelle: picture-alliance/dpa
Blauer Pfeilgiftfrosch (l.), gelber Pfeilgiftfrosch (r.o.), grüner Goldbaumsteiger (r.u.). | Bildquelle: picture-alliance/dpa; Kombo: ARD.de
Kugelfisch. | Bildquelle: picture-alliance/dpa
Seewespe (l.); Bein mit Quallenverätzungen (r.). | Bildquelle: Andreas Garm; colourbox.com; Kombo: ARD.de
Trichternetzspinne. | Bildquelle: picture-alliance/dpa
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