Auf Humboldts Spuren durch Amerika | Humanist und Naturforscher auf der Suche nach der Beschaffenheit der Welt | Bildergalerie

Auf Alexander von Humboldts Spuren durch Amerika

Ein Humanist auf der Suche nach der Beschaffenheit der Welt

Weltkarte mit Reiseroute Alexander von Humboldts, Humboldt (l.), Aimé Bonpland (r.) Meer bei A Corunia/Galizien. | Bildquelle: Karte: ARD.de, Porträts: picture-alliance/dpa; Montage: ARD.de Audio Audio

Aufbruch in die Neue Welt

Der deutsche Naturforscher Alexander von Humboldt (1769 - 1859) wollte nichts Geringeres, als das Zusammenwirken aller Naturkräfte zu verstehen. Dieser ehrgeizige Wunsch begleitete ihn sein ganzes Leben lang und ließ ihn jede Pflanze sammeln und jeden Berg vermessen, der auf seinem Weg lag - in Deutschland ebenso wie auf seinen Reisen ins Ausland. Doch als Angestellter im preußischen Staatsdienst waren seine Möglichkeiten begrenzt. Erst der Tod seiner Mutter 1796 verschaffte Humboldt die finanziellen Mittel für eine ausgedehnte Forschungsreise. Er wünschte sich eine Weltumsegelung, die über die Karibik und Südamerika nach Asien führen sollte. Doch es kam anders: Erst verzögerten die politischen Wirren um Napoleon den lang ersehnten Aufbruch. Und dann führte die Reise letztlich "nur" zum amerikanischen Kontinent.

Humboldt ging am 5. Juni 1799 an Bord der Korvette "Pizarro" und verließ den Hafen von La Coruña in Nordspanien. Im Gepäck hatte er – neben unzähligen Messinstrumenten – eine Forschungsgenehmigung der spanischen Krone, die ihm als erstem Ausländer völlige Bewegungsfreiheit in den spanischen Kolonien verschaffen sollte. An seiner Seite reiste der französische Arzt und Botaniker Aimé Bonpland, der ihn während der folgenden fünf Jahre begleitete. Von Spanien aus nahm die "Pizarro" Kurs auf die Kanarischen Inseln.

Hinweis: Die in die Bilder eingebauten Audios geben Ihnen die Möglichkeit, Humboldt auf seiner Reise zu folgen. Die Reiseerinnerungen sind seinen umfangreichen Reiseberichten entnommen. Sprecher: Klaus Hagopian.

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