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Das Zirpen der Heuschrecken

Musikanten des Sommers

Gebirgsgrashüpfer. | Bildquelle: picture-alliance/dpa Audio Audio

Gebirgsgrashüpfer: Seltener Sänger in den Bergen

Rund 20.000 Heuschreckenarten mit den verschiedensten Mustern und Farben gibt es weltweit. 86 davon sind in Deutschland heimisch. Die meisten von ihnen lassen Zirplaute erklingen, um ihre Partner zur Paarung anzulocken. Für viele Menschen gehört ihr Konzert zu einem lauen Sommerabend dazu. Heuschrecken werden von Forschern meist in zwei Insektenordnungen eingeteilt: die Langfühler- und die Kurzfühlerschrecken. Sie unterscheiden sich in der Erzeugung ihrer Laute. Während Langfühlerschrecken ihre beiden Vorderflügel leicht anheben und gegeneinander reiben, streichen die Kurzfühlerschrecken mit einem oder beiden Hinterschenkeln über die Flügel.

Der Gebirgsgrashüpfer gehört zur Ordnung der Kurzfühlerschrecken und ist eher selten in Deutschland. Die größten Bestände gibt es in der Umgebung des Schwarzwalds. Sein Paarungszirpen besteht aus unterschiedlich langen Rufsequenzen im Wechsel mit weichen, schwirrenden und harten, kratzenden Lauten.

Wissenschaftlicher Name: Stauroderus scalaris

Länge: 18 bis 21 mm

Vorkommen: in den Alpen und einigen Mittelgebirgen

Rufe: unterschiedlich lange Rufreihen, weiche und schwirrende Laute wechseln sich mit harten, kratzenden Lauten ab

Darstellung: