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Die Balzrufe der Frösche

Wenn Froschlurchen zur Paarung quaken

Ein Teichfrosch sitzt auf einem Blatt in einem Teich. | Bildquelle: picture-alliance/dpa Audio Audio

Das Knattern der Teichfrösche

Im Frühjahr und Sommer ist ihr Quakkonzert in ganz Deutschland zu hören: Frösche, Kröten und Unken rufen, pfeifen, knattern und keckern nach möglichen Sexualpartnern. Rund 5.500 Froschlurchenarten gibt es weltweit, in Deutschland sind 14 Arten heimisch. Zur Fortpflanzung machen sie sich in der Regel zu Gewässern auf. Hier befruchten die Männchen die Laichschnüre oder -ballen der Weibchen und entlassen sie ins Wasser, wo sie zu Kaulquappen und schließlich zu Jungfröschen heranreifen.

Der Teichfrosch ist der in Deutschland am weitesten verbreitete Froschlurch. Sein knatternder Balzruf ist vielerorts bis zu zwei Kilometer weit zu hören. Streng genommen ist der Teichfrosch keine eigene Art, sondern ein Bastard mit zwei Elternarten: dem Seefrosch und dem Kleinen Wasserfrosch. Er gehört zu den spät laichenden Arten: Die Weibchen legen ihre Laichballen im Mai und Juni ab.

Wissenschaftlicher Name: Rana kl. esculenta

Größe: ca. 6 bis 12 cm

Merkmale: Der Teichfrosch ist meist grün, manchmal bräunlich gefärbt und sehr anpassungsfähig. Er scheut sich nicht vor langen Landwanderungen und besiedelt oft als erster neue Gewässer.

Lebensraum: alle Gewässerarten von den Niederungen bis ins Bergland

Vorkommen: flächendeckend in Ost- und Mitteleuropa, südlich der Alpen bis zur Poebene, außerdem in Dänemark, Südengland und Südschweden.

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