Die Entdeckungen des Robert Wilhelm Bunsen | Bildergalerie

Die Entdeckungen des Robert Wilhelm Bunsen

Mehr als ein Gasbrenner

Robert Wilhelm Bunsen (li.), Bunsenbrenner (re.). | Bildquelle: picture-alliance/dpa

Das erste Mittel gegen Arsenvergiftungen

"Ein Chemiker, der kein Physiker ist, ist gar nichts", soll Robert Wilhelm Bunsen einmal gesagt haben. Tatsächlich war Bunsen einer der vielseitigsten Naturforscher des 19. Jahrhunderts. Seine  wissenschaftliche Neugier galt den Grenzbereichen zwischen Chemie und Physik. Heute gilt er als einer der Begründer der physikalisch-chemischen Arbeitsweise. Darüber hinaus war Bunsen ein findiger Entwickler praktischer Laborgeräte, von denen viele noch heute in Gebrauch sind. Am 30. März 1811 Jahren kam der Erfinder des Bunsenbrenners in Göttingen zur Welt.

Bereits als Student bewies Bunsen vielfältige Interessen: Der 17jährige Professorensohn hörte neben Chemie Vorlesungen über Physik, Mathematik, Mineralogie, Geologie, Botanik und Anatomie. Nach einer Promotion über Messgeräte im Jahr 1831 trat er eine einjährige Bildungsreise an. Zu Fuß und per Postkutsche reiste er u.a. nach Berlin, Wien und Paris und begegnete dort namhaften Wissenschaftlern wie Justus von Liebig.

Zurück in Göttingen machten ihn seine Arbeiten über Arsenverbindungen bekannt. Er entdeckte das Gegengift (Antidot) Eisenhydroxid, das fortan in deutschen Apotheken verwendet wurde. Vergiftungen durch Arsen waren damals ein häufiges Problem. Es wurde beim Bleiguss für Gewehrkugeln verwendet und kam in grünen Farbstoffen zum Beispiel in Tapeten zum Einsatz. Darüber hinaus galt Arsenik (Arsentrioxid) als Heilmittel gegen Asthma.

Robert Wilhelm Bunsen (li.), Bunsenbrenner (re.). | Bildquelle: picture-alliance/dpa
Hochofen Thyssenkrupp. | Bildquelle: picture-alliance/dpa
Isländischer Vulkan Hekla (li.), Geysir Strokkur (re.). | Bildquelle: picture-alliance/dpa; Kombo: ARD.de
Batterien (l.), Robert Wilhelm Bunsen (r.). | Bildquelle: picture-alliance/dpa; Kombo: ARD.de
Gustav Robert Kirchhoff (l.), alte Universität von Heidelberg (r.). | Bildquelle: picture-alliance/dpa; Kombo: ARD.de
Grafische Veranschaulichung der Spektroskopie von etwa 1880. | Bildquelle: picture-alliance / Mary Evans Picture Library
Atomuhr mit Caesiumelementen in Braunschweig (l.), Röntgensatellit XXM (r) . | Bildquelle: picture-alliance/dpa; Kombo: ARD.de
Robert Wilhelm Bunsen (l.), Bunsensaal in Heidelberg (r.). | Bildquelle: picture-alliance/dpa, Universitätsbibliothek Heidelberg, Kombo: ARD.de
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