Mythos und Wirklichkeit der "Ureinwohner" | Der Kampf indigener Völker um eine intakte Umwelt | Bildergalerie

Mythos und Wirklichkeit der "Ureinwohner"

Der Kampf indigener Völker um eine intakte Umwelt

Chenchu-Frau aus dem Dorf Pecheru. | Bildquelle: Survival

Naturschutz als Vorwand für die Vertreibung von Menschen

Die Chenchu leben seit Jahrtausenden in Süd- und Mittel-Indien. Sie verfügen über ein beeindruckendes Wissen über ihren Wald und betrachten alle Tiere als Verwandte und Götter. Ihre Gemeinschaftsregeln schreiben vor, dass sie dem Wald niemals mehr entnehmen sollen, als sie benötigen. Dem Naturvolk droht nun die Vertreibung. Die Behörden argumentieren dabei mit Naturschutz-Maßnahmen für das Tiger-Reservat Amrabad. Gleichzeitig  erlauben sie aber Uran-Erkundungen auf dem Gelände und eröffnen damit die Möglichkeit für Firmen dort ein Uran-Bergwerk zu errichten. Stephen Corry, Direktor von der Organisation Survival International bezeichnet dies als ultimative Heuchelei. Er weist Urlauber darauf hin, dass sie mit einem Besuch des südindischen Tiger-Reservats eine solche Praxis untersützten würden.

Chenchu-Frau aus dem Dorf Pecheru. | Bildquelle: Survival
Repräsentanten indigener Völker bei einer UN-NaturschutzkonferenzDrei kanadische Cree-Indianer bei einer UN-Konferenz in Genf am 15.12.2003, bei der es um die Koexistenz von Staaten und Indigenen ging. | Bildquelle: picture-alliance/dpa / Kombo: ARD.de
Angehörige des Yanomani-Stammes protestieren am 22.4.2000  in Coroa Vermelha gegen die Feiern zum 500. Jahrestag der Entdeckung Brasiliens durch portugiesische Seefahrer. | Bildquelle: picture-alliance/dpa
Die erste Begegnung mit der Zivilisation eines unkontaktierten Stammes in Brasilien. | Bildquelle: picture-alliance/dpa / Kombo: ARD.de
Sawarak (Borneo, Malaysia): Angehörige der Penan gegen die  Rodung des Regenwalds. | Bildquelle: picture-alliance/dpa / Kombo: ARD.de
undatierte Aufnahme von Indianern im Amazonas an der Grenze von Brasilien und Peru, die FUNAI am 29.5.2008 veröffentlichte . | Bildquelle: picture-alliance/dpa
Aufnahme eines KungSan auf der Jagd und in traditioneller Kleidung in Ghanzi, Botswana, 28.2.2002. | Bildquelle: picture-alliance/dpa
Darstellung: