Mythos und Wirklichkeit der "Ureinwohner" | Der Kampf indigener Völker um eine intakte Umwelt | Bildergalerie

Mythos und Wirklichkeit der "Ureinwohner"

Der Kampf indigener Völker um eine intakte Umwelt

Angehörige des Yanomani-Stammes protestieren am 22.4.2000  in Coroa Vermelha gegen die Feiern zum 500. Jahrestag der Entdeckung Brasiliens durch portugiesische Seefahrer. | Bildquelle: picture-alliance/dpa

Indigene kämpfen um das Land ihrer Vorfahren

1994 riefen die Vereinten Nationen den Tag der Indigenen Völker aus. Seither wird jährlich am 9. August auf die teilweise immer noch schwierigen Lebensverhältnisse hingewiesen, unter denen indigene Völker weltweit leiden: Ihr Alltag ist oft geprägt von Armut und Unterdrückung bis hin zu Ausgrenzung und Verfolgung. Eines der Hauptprobleme ist die Landrechtsfrage: In den Tiefen des Landes, das Indigene bewohnen, schlummern viele Bodenschätze wie beispielsweise Uran. So stammt in den USA die Hälfte des abgebauten Urans aus Land, das Indianer für sich beanspruchen. Aber auch Regenwälder mit ihren Holzvorkommen und Anbauflächen sind lukrativ für Konzerne und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Zudem fordern viele Regierungen Indigene auf, sich in die Mehrheitsgesellschaft besser zu integrieren. Zahlreiche Indigene möchten jedoch auf "ihrem" Land ihr Leben führen und protestieren dafür wie auf dem Bild brasilianische Indianer.

Die NGO "Survival International" informiert über Rechtsverletzungen gegenüber Indigenen.

Angehörige des Yanomani-Stammes protestieren am 22.4.2000  in Coroa Vermelha gegen die Feiern zum 500. Jahrestag der Entdeckung Brasiliens durch portugiesische Seefahrer. | Bildquelle: picture-alliance/dpa
Repräsentanten indigener Völker bei einer UN-NaturschutzkonferenzDrei kanadische Cree-Indianer bei einer UN-Konferenz in Genf am 15.12.2003, bei der es um die Koexistenz von Staaten und Indigenen ging. | Bildquelle: picture-alliance/dpa / Kombo: ARD.de
Aufnahme eines KungSan auf der Jagd und in traditioneller Kleidung in Ghanzi, Botswana, 28.2.2002. | Bildquelle: picture-alliance/dpa
Garten Eden . | Bildquelle: Sendungsbild
Die erste Begegnung mit der Zivilisation eines unkontaktierten Stammes in Brasilien. | Bildquelle: picture-alliance/dpa / Kombo: ARD.de
Chenchu-Frau aus dem Dorf Pecheru. | Bildquelle: Survival
Sawarak (Borneo, Malaysia): Angehörige der Penan gegen die  Rodung des Regenwalds. | Bildquelle: picture-alliance/dpa / Kombo: ARD.de
undatierte Aufnahme von Indianern im Amazonas an der Grenze von Brasilien und Peru, die FUNAI am 29.5.2008 veröffentlichte . | Bildquelle: picture-alliance/dpa
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