Rätsel und Mythen der Osterinsel | Bildergalerie

Osterinsel

Rätsel und Mythen der Osterinsel

Auf den Spuren der Moai-Figuren

Der einsamste Ort der Welt

In den unendlichen Weiten des Pazifischen Ozeans liegt ein Eiland, das zu den einsamsten dieser Welt gehört: Mehr als 3.000 km vom chilenischen Festland entfernt, wartet die Osterinsel mit einer bewegten Geschichte auf.

Als der deutsche Entdecker Georg Forster 1774 gemeinsam mit James Cook die Osterinseln erreichte, sah er die Steinmonumente zunächst nur als dunkle Säulen vom Schiff her. Seit zwei Jahren war Forster mit Cook auf Südseetour. Sogleich fing er an, die kolossalen Statuen zu vermessen und zu erforschen. Inzwischen war er vertraut mit polynesischer Kultur. Dafür wurde er später von Goethe und Humboldt bewundert und umschwärmt.

Ihren Namen erhielt die Insel, die von den Einheimischen "Rapa Nui" (Großer Stein) genannt wird, vom holländischen Seefahrer Jakob Roggeveen. Er entdeckte das 163 Quadratkilometer umfassende Eiland am Ostersonntag des Jahres 1722. Schon Roggeveen war fasziniert von den monumentalen Steinfiguren, die er vom Bord seines Schiffes aus sah. Hunderte der so genannten "Moai" säumten die Küste - stumme Zeugen einer untergegangen Kultur, um die sich vielerlei Rätsel und Mythen ranken. Denn bis heute sind Sinn und Zweck der geheimnisvollen Steinkolosse unklar. Warum und von wem wurden sie erbaut? Warum wurden sie stets mit dem Rücken zum Meer aufgestellt? Und wie war es ohne Hilfe moderner Gerätschaften überhaupt möglich, die tonnenschweren Kolosse an ihren Bestimmungsort zu transportieren und dort aufzurichten?

 | video

Darstellung: