Asteroiden und Kometen Bildergalerie

Kosmische Geschosse auf Kollisionskurs

Asteroiden, Kometen, Meteoriten

Meteorkrater in Arizona. | Bildquelle: picture-alliance/dpa

Wenn Meteoriten vom Himmel fallen

Am 30. Juni vor 109 Jahren kam es in der Region Tunguska in Sibirien zu einem verheerenden Einschlag eines Himmelskörpers. Vermutlich traf ein kleiner Asteroid die Erde. Aktivisten um Brian May, promovierter Astrophysiker und Gitarrist der Rockband Queen, riefen diesen Tag zum "Asteroiden-Tag" aus. Inzwischen haben die Vereinten Nationen den 30. Juni offiziell zum "Welt-Asteroiden-Tag" erklärt.

Auf der Erde gehen jährlich etwa 200.000 Tonnen kosmischen Staubs und unzählige Meteoriten nieder. Hierbei handelt es sich um Bruchstücke von Asteroiden, Kometen oder Planeten, die bei der Kollision dieser Himmelskörper herausgeschlagen wurden. Als Meteoriten werden sie bezeichnet, wenn sie die Erdatmosphäre durchquert und den Erdboden erreicht haben. Typische Meteoriten sind wenige Zentimeter bis einige Meter groß und treten mit bis zu 500.000 Kilometern pro Stunde in die Erdatmosphäre ein. Dabei werden sie abrupt abgebremst und die gesamte Bewegungsenergie in einer heftigen Explosion freigesetzt. Beim Aufprall verdampfen der Meteorit und die Oberfläche des getroffenen Erdbodens größtenteils, wodurch ein Einschlagskrater entsteht. Der wohl bekannteste Krater ist der Meteorkrater im US-Bundesstaat Arizona. Er hat einen Durchmesser von 1.200 Metern und entstand vor knapp 50.000 Jahren beim Einschlag eines etwa 50 Meter großen Eisenmeteoriten.

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